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16.03.2020 / Adar - Nisan

Beiträge, Maßnahmen & wichtige Mitteilungen des Vorstands zur aktuellen Corona-Virus-Lage

Beiträge, Maßnahmen und wichtige Mitteilungen - Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main informiert:

27.03.2020 Shabbat-Grußwort unseres Vorstandsmitglieds Harry Schnabel zur aktuellen Lage

Liebe Gemeindemitglieder,

wir haben nun die zweite Woche spürbarer Einschränkungen unseres Gemeindelebens hinter uns.
Neben der Schließung unserer Kindertageseinrichtungen und unserer Schule, ist die Schließung der Synagogen als elementare und identitätsstiftende Einrichtung unseres Gemeindelebens besonders schmerzlich.

Wir unternehmen jedoch alles Erdenkliche, um über die digitalen sozialen Medien unser Gemeindeleben so weit wie möglich fortzuführen. Ganz besonders wichtig ist uns dabei, das Gefühl von Zusammenhalt in unserer Gemeinde nach wie vor zu vermitteln. Wir sind nicht alleine, wir sind füreinander da und somit gemeinsam stark!
Unsere Kitas schicken unseren jüngsten Gemeindemitgliedern viele spannende Aufgaben, mit denen sie spielerisch und fröhlich weitere Lernschritte machen können.

Die Schüler und Schülerinnen der I. E. Lichtigfeld-Schule erhalten ebenfalls per Email Hausaufgaben und Hilfsangebote – eine digitale Plattform ist am Entstehen.
Unser Jugendzentrum „Amichai“ erreicht unsere Kinder nunmehr auch über einen online-Auftritt, welchen wir übrigens allen Jugendzentren bundesweit zur Verfügung gestellt haben, und die Kulturabteilung hat die Ausnahmesituation für eine erste virtuelle Veranstaltung genutzt.

Auch zum heutigen Shabbat-Eingang wird Rabbiner Apel um 16.00 Uhr mit Ihnen online wieder einen Kabbalat Shabbat begehen und Rabbiner Soussan teilt regelmäßig online-Shiurim, welche in der aktuellen Zeit Mut und Zuversicht geben.

Dem Herunterfahren sozialen und wirtschaftlichen Lebens, wird vielleicht aber einmal als große Gemeinschaftserfahrung erinnert werden. Es geht um eine wichtige gemeinsame Aufgabe: Kurzfristig soll das Gesundheitssystem vor dem Kollaps bewahrt werden, um denen, die noch erkranken, eine optimale Versorgung zu sichern und wer sich schützt, schützt auch andere.

Meine Hoffnung ist jedoch, dass sich zum Ende der Pessach-Ferien gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben wieder behutsam entfalten kann.

Jedes Land geht anders mit dem Coronavirus um. Man hat den Anschein, die Amerikaner würden es am liebsten nach einem Schnellgericht in Texas auf den elektrischen Stuhl setzen. Die Deutschen würden es gern in einen Stuhlkreis einladen und dort überzeugen, sich positiv einzubringen und von seiner Aggressivität abzulassen. Und die Chinesen planen längst, es in die Partei aufzunehmen, um es so als individuelle Gefahr ein für alle Mal zum Schweigen zu bringen.
Der nicht unumstrittene restriktive Kurs Israels scheint gleichwohl Wirkung zu zeigen. Hier ist man mit 2.300 Infizierten und 5 Todesopfern (Stand 25.3.2020) bisher vergleichsweise glimpflich davongekommen.
Auch in Israel mussten alle Synagogen schließen.

Natürlich wissen wir, dass die derzeitigen Einschränkungen für viele von Ihnen eine starke Belastung bedeutet.
Wir möchten Sie aber auch unter den gegenwärtigen Umständen unterstützen, wo immer es möglich ist.
Bitte zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden, wenn Sie Hilfe benötigen. Sie erreichen uns unter 069-768036-116 oder per Email unter wecare@jg-ffm.de

Denn auch wenn wir das persönliche Treffen etwas aufschieben müssen, so gilt doch nach wie vor „Kol Israel Arevim ze le Ze“ – „Das Volk Israel ist füreinander verantwortlich“! Und wir alle können dabei helfen, indem wir unsere jüdische Gemeinde hier und weltweit sowie das Wohl der Welt in unsere Gebete einschließen.

Abschließend möchte ich auch allen unseren Mitarbeitern, die auch in dieser Zeit unermüdlich und mit großem Engagement unsere Gemeindeinfrastruktur aufrecht erhalten herzlich danken

Bitte passen Sie auf sich und wenn Sie können auf andere auf.

Herzliche Grüße und Shabbat Schalom, auch im Namen meiner Vorstandskollegen

Harry Schnabel

Vorstand

20.03.2020 Shabbat-Grußwort des Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Salomon Korn zur aktuellen Lage

Liebe Gemeindemitglieder,

vor uns steht der erste Shabbat in diesen schwierigen Zeiten. Der erste Shabbat an dem wir die Westend-Synagoge seit ihrer Wiederöffnung im Jahre 1950 schließen mussten.

Unser Leben ist das höchste Gut, das wir besitzen – das gilt es ab sofort, unter Beachtung behördlicher Auflagen und Vorgaben, gemeinschaftlich und solidarisch zu schützen. Daher war dieser Schritt unumgänglich. Unser Gemeinderabbiner Apel wird um 16Uhr mit Ihnen – online – den Kabbalath Shabbat begehen.

Wir, die Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main, sehen es als unsere vordringlichste Aufgabe an, Sie, unsere Gemeindemitglieder, so weit wie möglich zu schützen sowie Ihnen Zuversicht, Sicherheit und Hoffnung zu vermitteln. Und ich versichere Ihnen, dass wir an Ihrer Seite stehen. Bereits jetzt schon haben sich viele unserer Mitglieder bei uns gemeldet, die helfen und unterstützen wollen. Dafür danke ich Ihnen allen. Wir stehen zusammen und dass freut mich sehr.

Unseren Angestellten, Mitarbeitern sowie freiwilligen und ehrenamtlichen Helfern danke ich – ebenso wie meinen Vorstandskollegen – für ihren unermüdlichen Einsatz, ihr Engagement sowie vorbildliches Verhalten zu unserer aller Wohl – möge jeder von uns seinen Beitrag dazu leisten.

Und möge Gtt Sie und Ihre Liebsten beschützen.

Mit herzlichen Grüßen, verbunden mit dem Wunsch, dass wir alle gesund bleiben –
Shabbat Shalom!

Prof. Dr. Salomon Korn
Vorstandsvorsitzender

WICHTIGE Mitteilung zur Westend-Synagoge

(Stand 19.03.2020, 20 Uhr)

WIr bedauern mitteilen zu müssen, dass ab SOFORT aufgrund der aktuellen Situation nun auch die Westend-Synagoge geschlossen werden musste! Wir danken für Ihr Verständnis!

Alle weiteren Maßnahmen entnehmen Sie bitte den untenstehenden Texten!

Informationen vom 17.03.2020, 15 Uhr

Liebe Gemeindemitglieder,

die Meldungen und Anordnungen der politischen Entscheidungsträger ändern sich stetig. Daher sind einige von uns kürzlich beschlossenen Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt bereits überholt.

Wir bitten Sie daher um die Berücksichtigung folgender aktueller Entscheidungen:
Aufgrund der verbindlichen Vorgabe der Hessischen Landesregierung, sind keine Zusammenkünfte von Religionsgemeinschaften mehr erlaubt. Diese Anordnung hat Auswirkungen auf unsere G’ttesdienste.

Ab sofort müssen wir daher die G’ttesdienste und jegliche religiöse Versammlung auch in der Westend-Synagoge einstellen. Bitte schließen Sie alle Kranke und das Wohl der Jüdischen Gemeinde Frankfurt und der jüdischen Gemeinschaft in Ihre privaten Gebete mit ein. Mögen wir alle diese schwierige Zeit unbeschwert überstehen.

Leider sind wir auch gezwungen, unsere beiden Seder-Abende am 8. und 9. April 2020 abzusagen.
Das Restaurant Sohar’s wird jedoch ein Pessach-Menü zusammenstellen, welches Sie bestellen können und Ihnen geliefert wird. Hierfür wenden Sie sich bitte direkt an Sohar’s telefonisch unter 069-752341 oder per E-Mail an restaurant@sohars-catering.com

Auch wenn diese Maßnahmen drastisch erscheinen, so dienen sie doch dem Schutz aller. Wir sind davon überzeugt, dass wir diese herausfordernde Situation gemeinsam gut überstehen und gestärkt aus ihr hervorgehen werden.

Weiterhin gilt es, den Gemeindemitgliedern, die unsere Unterstützung brauchen, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen. Wir danken schon jetzt allen Ehrenamtlichen, die sich unter wecare@jg-ffm.de gemeldet haben und sich hierbei engagieren.

Wir, der Vorstand und die gesamte Belegschaft der Jüdischen Gemeinde sind nach Kräften und Möglichkeiten weiterhin für Sie da.

Wir hoffen, dass sich die Lage bald beruhigt und wir zum normalen Ablauf in allen unseren Einrichtungen und unserer Angebote zurückkehren können.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute und bleiben Sie gesund,

Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main

АКТУАЛЬНЫЕ ИЗМЕНЕНИЯ! ВНИМАНИЕ!
(Положение дел на 17.03.2020, 15 час.)

Дорогие члены общины,
Сообщения и указания правительственных органов постоянно меняются. В результате некоторые из принятых нами недавно мер уже устарели.

Поэтому мы просим Вас принять во внимание следующие актуальные решения:
По требованию правительства земли Гессен больше не разрешены собрания
религиозных общин. Этот указ имеет влияние и на наши б-гослужения.

С настоящего времени мы должны остановить все б-гослужения и любые религиозные собрания и в синагоге Вестэнд. Тем не менее, синагога Вестэнд остается открытой для Вас для частной
индивидуальной молитвы. Пожалуйста, включите в Ваши молитвы всех больных и
благосостояние Еврейской общины Франкфурта и всего еврейского сообщества. Мы
надеемся без особых проблем преодолеть это трудное время.

К сожалению, мы должны также отменить оба вечера Седер 8 и 9 апреля 2020.
Но ресторан Sohar’s составит пасхальное меню, которое Вы можете заказать с
доставкой на дом. Обращайтесь, пожалуйста, напрямую в ресторан Sohar’s по телефону
069-752341 и электронной почте restaurant@sohars-catering.com.

Даже если эти меры и кажутся радикальными, они служат нашей общей защите. Мы
убеждены в том, что все вместе мы сможем справиться с этой сложной ситуацией и
выйти из нее еще сильнее.

Важной задачей остается всемерное оказание помощи тем, кто нуждается в нашей
поддержке. Мы выражаем благодарность всем волонтерам, которые откликнулись на
наш призыв в wecare@jg-ffm.de и уже работают в этом направлении.

Мы, Правление и все сотрудники Еврейской общины стараемся сделать для Вас всё,
что в наших силах и возможности.

Надеемся, что ситуация скоро успокоится и мы сможем вернуться к нормальной работе
в наших учреждениях.

Желаем Вам и Вашим семьям всего наилучшего, будьте здоровы!

Правление Еврейской общины Франкфурта-на-Майне

***

AKTUELL 16.03.2020

Frankfurt am Main, den 16.03.2020

Liebe Gemeindemitglieder,

im Zuge der Corona-Pandemie gilt es auch für unsere Gemeinde, Vorkehrungen zu treffen. Wir haben daher eine Reihe von Maßnahmen und Entscheidungen getroffen, über die wir Sie mit der folgenden Übersicht informieren wollen.

Zu allererst wünschen wir Ihnen und Ihren Familien Gesundheit und vor allem, dass wir alle gesund bleiben. Es ist wichtig auch unter den gegenwärtigen Umständen besonnen zu bleiben und da, wo wir als Gemeinde unterstützen können, werden wir dies selbstverständlich tun.

Wir wissen, dass die Einschränkungen für viele eine Belastung sind und haben daher für dringende Anfragen und Hilfen eine besondere E-Mail unter wecare@jg-ffm.de und eine zentrale Telefonnummer unter 069-768036-116 eingerichtet.

Wer von Ihnen etwa unsere Sozialabteilung ehrenamtlich unterstützen möchte, kann und darf, den laden wir dazu ein, sich einzubringen, beispielsweise bei der Unterstützung von Einkäufen usw. Melden Sie sich hierzu unter der vorstehend genannten E-Mail-Adresse.

Wir bitten Sie alle bereits jetzt schon um Verständnis dafür, dass wir Fragen oder Entscheidungen unter den gegenwärtigen, herausfordernden Umständen, nicht immer sofort beantworten oder treffen können. Dabei wollen wir uns bei allen unseren Mitarbeitern, Einrichtungsleitern und allen voran der Direktion für ihren vorbildlichen Einsatz bedanken. Die letzten Tage waren sehr beanspruchend – danke hierfür.

Wir sind eine starke Gemeinschaft, gerade auch jetzt, und stehen zusammen. Wir sind uns sicher, dass wir die Situation gut meistern werden. Begreifen wir die gegenwärtigen Umstände auch als Chance zur Ruhe zu kommen, die Zeit mit unseren Familien und unserer Gemeinschaft zu nutzen. Wir werden Sie selbstverständlich fortlaufend informieren und wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen und Shalom!

JÜDISCHE GEMEINDE FRANKFURT AM MAIN K.d.ö.R.

Der Vorstand

Der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main hat folgende Maßnahmen aufgrund der aktuellen Situation beschlossen (Stand 16.03.2020, 17:00 Uhr):

Liebe Gemeindemitglieder,

nachfolgend erhalten Sie eine Auflistung der ab dem 16.03.2020 geltenden Maßnahmen betreffend unsere Einrichtungen und Veranstaltungen, die der Vorstand der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main zum Schutz aller Gemeindemitglieder und MitarbeiterInnen getroffen hat:

Allgemein: Wir appellieren an die Verantwortung jedes Gemeindemitglieds für sich und seine Mitmenschen und bitten zum Schutz aller besonnen und umsichtig zu handeln.

Wir werden Ihnen selbstverständlich weiterhin die neuesten Entwicklungen und Informationen auf unserer Website und unserer Facebook-Seite bereitstellen.

Bitte informieren Sie sich aber auch eigenständig auf der Website des Robert Koch-Instituts über aktuelle Erkenntnisse unter:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

- Sollten Sie selbst Anzeichen einer Erkältung aufweisen, bitten wir Sie unsere Einrichtungen nicht zu besuchen
- Sollten Sie in den letzten Wochen in einem Risikogebiet gewesen sein[1] dürfen Sie unsere Einrichtung nicht betreten oder unsere Angebote wahrnehmen
- Wir bitten darum, jegliches Händeschütteln zu unterlassen und auch vom Küssen der Mesusa abzusehen
- Wir raten dringend dazu, Ansammlungen von Menschen zu meiden und nur dringendste Erledigungen außer Haus zu tätigen
- Achten Sie unbedingt auf die Hygienemaßnahmen: z.B. Händewaschen 20-30 Sekunden mit Seife
- Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg
- Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden
- Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
- Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden[2]
- Wenn es Ihnen möglich ist, Sie gesund und nicht zu dem gefährdeten Personenkreis gehören (ab 50 Jahren oder mit Vorerkrankung) würden wir uns freuen, wenn Sie uns helfen würden, denjenigen zu helfen, die jetzt dringend unsere Unterstützung brauchen, sei es durch Einkäufe tätigen o.ä.
Hierfür stellen wir gerade ein Team zusammen, welches von unserer Sozialabteilung koordiniert wird. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter wecare@jg-ffm.de oder telefonisch unter 069-768036-116
- Bitte sehen Sie von Terminen und persönlichen Besuchen in unseren Einrichtungen ab, wenn sie a.) nicht dringlich sind und somit problemlos verschoben werden können oder b.) kein vereinbarter Termin vorliegt
- In dringenden Notfällen wenden Sie sich bitten an die bekannten Stellen der Abteilungen oder an unsere Zentralrufnummer 069-768036-0, bzw. an unsere Zentral-E-Mail-Adresse mailto@jg-ffm.de

Rabbinat:
- Alle G’ttesdienste werden vorläufig in der Westend-Synagoge abgehalten. Das Stibel und die Baumweg-Synagoge bleiben bis auf weiteres geschlossen
- Bitte halten Sie beim G’ttesdienst ausreichend Abstand und lassen mindestens einen Platz zwischen und eine Reihe vorne und hinter Ihnen und den weiteren Betenden frei
- Für den Fall, dass G’ttesdienste aufgrund gesetzlicher Vorgaben verboten werden, bleibt die Westend-Synagoge für die Durchführung privater Gebete als einziger Standort geöffnet
- Kiddushim: Wir haben beschlossen, dass zu Kabbalat Shabbat und am Shabbat keine Kiddushim mehr stattfinden
- Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir alle Familienshabbatot bis auf weiteres abgesagt haben
- Die großen Seder-Abende am 8. und 9. April 2020 finden nach jetzigem Kenntnisstand statt. Wir werden dafür sorgen, dass auf ausreichend Platz zwischen den Teilnehmern geachtet wird. Es wird nach jetzigem Kenntnisstand eine Begrenzung der Teilnehmerzahl geben – das Foyer wird ggf. in die Sederabende miteinbezogen, ebenso prüfen wir, ob weitere Räume für die Durchführung des Seders geöffnet werden können. Wir werden hier nochmals gesondert informieren
- Alle Synagogenführungen sind bis auf weiteres abgesagt
- Unsere Rabbiner und das Rabbinat stehen Ihnen nach wie vor telefonisch und per E-Mail für weitere Fragen zur Verfügung

Schule:
- Die Schule ist mit Erlass der Hessischen Landesregierung ab dem 16.03.2020 bis vorerst dem 19.04.2020 geschlossen
- Das Lehrekollegium wird den Schülerinnen und Schuler Aufgaben zuschicken
- Eine Notbetreuung wird es für Kinder geben, deren beide (!) Elternteile, bzw. das alleinerziehende Elternteil in systemrelevanten Berufen arbeitet/n
Ein dementsprechendes Formular ist den Eltern bereits zugegangen
- Für weitere Fragen bleibt die Schulleitung unter den bekannten Kontaktdaten erreichbar

KITAs und Krippen:
- Die KITAs und Krippen sind mit Erlass der Hessischen Landesregierung ab dem 16.03.2020 bis vorerst dem 19.04.2020 geschlossen
- Eine Notbetreuung wird es für Kinder geben, deren beide (!) Elternteile, bzw. das alleinerziehende Elternteil in systemrelevanten Berufen arbeitet/n. Ein dementsprechendes Formular ist den Eltern bereits zugegangen
- Für weitere Fragen bleibt die KITA- und Krippenleitung unter den bekannten Kontaktdaten erreichbar

Religionsschule Yeshurun:
- Die Religionsschule bleibt mit Erlass der Hessischen Landesregierung ab dem 16.03.2020 bis vorerst dem 19.04.2020 geschlossen

Jugendzentrum Amichai:
- Wir haben uns dazu entschieden, dass das Jugendzentrum bis auf weiteres geschlossen bleiben muss
- Daher haben wir die Chugim und Peulot abgesagt
- Die Madrichim bleiben mit den Chanichim per Email oder Telefon in Kontakt und werdenden kleine Programme anbieten

Altenzentrum:
- Die Landesregierung hat erhebliche Einschränkungen für die Besuche von Altersheimen erlassen: Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen sind die Besuchsmöglichkeiten für die besonders gefährdeten Personengruppe im Altenzentrum stark reglementiert
- Besuche dürfen daher nur noch einmal pro Tag von 1 Person für max. 1 Stunde zwischen 16-18 Uhr erfolgen – ausgenommen sind hiervon die in der Verordnung angesprochenen Besuchsgruppen (unsere Rabbiner, RechtsanwälteInnen und Notare in Ausübung ihres Berufes). Personen, die sich in kritischen Situationen befinden, können von ihren nahen Angehörigen oder ihrer Bezugsperson besucht werden und zwar auch wenn es mehr als 1 Person ist und der Aufenthalt länger als 1 Stunde dauert. Hier gilt allerdings das Hausrecht und wir bitten darum etwaigen Anweisungen des Pflegepersonals und der Heimleitung zu folgen
- Alle Besucher müssen über 18 Jahre alt sein
- Zu den G’ttesdiensten in der Synagoge des Altenzentrums dürfen nur noch Bewohner. Dies gilt ebenso für das Café im Altenzentrum
- Wir bitten darum, dass alle Besucher sich in einer Besucherliste mit ihren Kontaktdaten eintragen, um gegebenenfalls eine Nachverfolgung der Infektionskette zu ermöglichen
- Die besondere Bitte gilt allen Besuchern, hier unbedingt auf die Hygiene und den eigenen Gesundheitsstatus zu achten, um eine Einbringung des Virus oder Influenza zu vermeiden
- Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Verwaltung des Altenzentrums

Sozialabteilung:
- Wir bitten um Verständnis dafür, dass zum Schutz unserer MitarbeiterInnen zurzeit keine persönlichen Sprechstunden stattfinden
- Auch Hausbesuche werden bis auf die absolut notwendigen Fälle reduziert
- Die Gutscheine für die Pessach-Pakete werden soweit möglich postalisch verschickt – Bitte kommen Sie dafür nicht in unsere Verwaltung!
- Telefonisch stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialabteilung
weiterhin zur Verfügung

Verwaltung/Direktion:
- Unsere Verwaltung arbeitet ununterbrochen an der Gewährleistung und Aufrechterhaltung unserer Infrastruktur. Wir wären Ihnen daher sehr dankbar, wenn Sie von unnötigen bzw. nicht eiligen Anfragen absehen
- Bitte haben Sie daher auch Verständnis dafür, dass der Besuch der Verwaltung nur mit Vorankündigung, bzw. Terminabsprache möglich ist

Friedhof:
- Die Öffnungszeiten bleiben wie bisher bestehen
- Es ist gewährleistet, dass Beerdigungen stattfinden können
- Bei Fragen und Hilfsgesuche wenden Sie sich bitte an die Friedhofsverwaltung

Kulturabteilung:
- Alle Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt

Diverse Veranstaltungen und Angebote der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main:
- Das Elterncafé, der Babytreff sowie das Mehrgenerationencafé sind bis auf weiteres abgesagt
- Der Seniorenclub ist geschlossen; auch die Angebote des Seniorenclubs finden nicht statt

Jüdische Volkshochschule:
- Auch hier sind alle Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt
- Bezüglich Erstattung der Kosten für entfallene Kurse wenden Sie sich bitte an die Ihnen bekannte Kontaktstelle volkshochschule@jg-ffm.de

Hinweise zum Egalitären Minjan und Bad Homburg:

Egalitärer Minjan:
- Alle Veranstaltungen (außer Sederim) sind abgesagt
- Für die G’ttesdienste gelten die gleichen Regeln wie für die G’ttesdienste der Westend-Synagoge

Bad Homburg:
- Das Tagesmutterangebot muss aufgrund der Verordnung des Hessischen Landesregierung vorerst bis zum 19.04.2020 eingestellt werden
- Für die G’ttesdienste gelten die gleichen Regeln wie für die G’ttesdienste der Westend-Synagoge
- Auch in Bad Homburg sind alle sonstigen Veranstaltungen abgesagt

[1] Die Risikogebiete werden vom Robert Koch-Institut festgelegt und sind verbindlich. Dazu gehören
Italien, Iran, China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang), Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne), Österreich: Bundesland Tirol, Spanien: Madrid, USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York (Stand 15.03.2020)
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

[2] https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps/hygiene-beim-husten-und-niesen.html#c6375


Mitteilung des Vorstands vom 14.03.2020

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Mitarbeiter,

der Vorstand und die Direktion unserer Jüdischen Gemeinde kamen am Freitagnachmittag zu einer außerordentlichen Vorstandssitzung zusammen, um weitere Schritte in Bezug auf die aktuelle Lage zum „Corona-Virus“ zu erörtern. Wir werden diese zu Beginn der kommenden Woche auf unserer Homepage, unserer Facebook-Seite sowie in einem Rundschreiben an alle Gemeindemitglieder veröffentlichen, damit Sie alle nötigen Hinweise zu unseren Einrichtungen und Veranstaltungen erhalten und über die beschlossenen allgemeinen Maßnahmen und Angebote der Gemeinde informiert werden.

Der Vorstand und der gesamte Mitarbeiterstab der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main arbeiten mit Hochdruck daran, Ihnen die neuesten Mitteilungen und Informationen bereitzustellen und weiterhin eine gute Infrastruktur zu gewährleisten, damit wir gemeinsam diese besondere Situation unbeschwert überstehen.

Das Wohl jeder und jedes Einzelnen unserer Gemeindemitglieder hat dabei absolute Priorität. Wir versichern Ihnen, die Gemeinde ist für Sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten da.

Wir bitten Sie aber zurzeit um etwas Geduld bis wir alle Informationen in Kürze veröffentlichen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und eine gesunde, gute Woche! Shawua Tov!

Der Vorstand

Дорогие члены общины, дорогие сотрудники!

В пятницу вечером Правление и дирекция нашей Еврейской общины собрались на
внеочередное заседание Правления, чтобы обсудить дальнейшие действия в связи с актуальной
ситуацией по коронавирусу. В начале следующей недели мы объявим о них на нашей странице
в интернете и фейсбуке и разошлём письма всем членам общины, чтобы Вы смогли получить
всю необходимую информацию по нашим учреждениям и мероприятиям, а также быть в курсе
общих мер и предложенияй, определённых общиной.
Правление и все сотрудники Еврейской общины Франкфурта прилагают все усилия, чтобы
предоставить Вам последние новости и информацию, а также и в дальнейшем обеспечить
надёжную инфраструктуру с тем, чтобы мы вместе смогли без проблем пережить эту особую
ситуацию.
Абсолютным приоритетом при этом является благополучие каждого члена нашей общины. Мы
заверяем вас, что община сделает для вас всё от неё зависящее.
Пока мы просим немного терпения, в скорости мы опубликуем всю информацию.
Благодарим за понимание, здоровья Вам и хорошей нелели! Шавуа тов!

Правление

Mitteilung des Vorstands vom 12.03.2020

Liebe Gemeindemitglieder,
aufgrund der momentanen Lage zur Corona-Virus Situation stellen wir Ihnen hiermit aktuelle Informationen zur Verfügung.

Das Robert-Koch-Institut, als infektiologische Autorität in Deutschland, veröffentlicht die für uns wichtigen Erläuterungen und Empfehlungen auf Ihrer Website.
Unter diesen Links finden Sie die relevanten medizinischen Informationen:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

Es erreichen uns viele Anfragen zu unseren Gemeindeveranstaltungen. Hier können wir Sie beruhigen: Bislang gibt es keine Anordnung der Hessischen Landesregierung oder der Stadt Frankfurt, Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen abzusagen.

Wir haben daher entschieden, dass wir von Fall zu Fall abwägen und Sie dahingehend auf dem Laufenden halten werden. Wir stehen im ständigen Kontakt zur Politik und dem Gesundheitsamt und erhalten die neusten Informationen. Alle unsere Abteilungsleiter sind ebenfalls über den aktuellen Sachstand informiert und gemeinsam wurde das Vorgehen der einzelnen Einrichtungen besprochen.

Derzeit bitten wir Sie um Beachtung folgender Maßnahmen: Falls Sie, Ihre Kinder, Verwandte oder Freunde Symptome einer Erkältung aufweisen, sollten Sie von dem Besuch unserer Einrichtungen und Veranstaltungen absehen.

Bei Änderungen der Sachlage, teilen wir Ihnen diese umgehend mit.

Wir bitten Sie daher um den regelmäßigen Besuch unserer Website und unserer Facebook-Seite.

Bleiben Sie gesund und mit den besten Wünschen

Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main K.d.ö.R.

Der Vorstand

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