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Jüdische Volkshochschule

Das Frühjahr/Sommerprogramm beginnt am 21.02. und endet am 24.06.2022

Das Angebot der Jüdischen Volkshochschule richtet sich an alle, die Interesse an jüdischer Kultur und Geschichte haben. Kurse, Studientage, Vorträge, Lesungen und Exkursionen zu allgemeinen aber auch zu spezifischen Themen gehören ebenso zum Programm wie Hebräisch- und Jiddisch-Sprachkurse, Seminare über jüdische Religionsphilosophie, Kochkurse und kleinere Ausflüge, die den jeweils jüdischen Spuren nachgehen. Darüber hinaus kooperiert die Jüdische Volkshochschule mit anderen Bildungsträgern der Erwachsenenbildung. Den Trialog der Religionen betreibt sie gemeinsam mit den entsprechenden konfessionellen Bildungsträgern in Frankfurt am Main und der Volkshochschule der Stadt Frankfurt.

Im Zusammenhang mit der Covid-19 Pandemie gelten bei Veranstaltungen der JVHS folgende Regeln:

- Akut erkrankte Personen dürfen an keiner Veranstaltung teilnehmen.

- In Innenräumen muss jede/r Teilnehmer/in einen Mund- und Nasenschutz tragen.

- Bei Veranstaltungen, wie Führungen oder Rundgängen im Außenbereich ist unter Einhaltung des Mindestabstandes das Maskentragen nicht zwingend erforderlich.

Allgemeine Informationen

Die Anmeldung zum Frühjahr/Sommerprogramm 2022 läuft

Die Anmeldung zu den Kursen und Veranstaltungen erfolgt entweder über unsere Webseite, die Sie zum Online Ticket-Portal Ztix weiterleitet oder über eine Ztix Vorverkaufstelle im Rhein-Main-Gebiet.

(Beim Erwerb von Karten über eine VVK Stelle werden Ihre Kontaktdaten nicht hinterlegt, bitte teilen Sie diese der JVHS in einer separaten Mail oder telefonisch noch vor Kursbeginn mit.)

Das Kursentgelt wird bei der Anmeldung fällig. Für Studierende, Pensionierte, ALG2-Empfänger/in ist das Kursentgelt um 12% der regulären Kursgebühr ermäßigt. Die jeweilige Ermäßigung gilt unabhängig vom Wohnsitz. Für eine Anmeldung mit Frankfurt-Pass wenden Sie sich bitte direkt an die JVHS per Email oder Telefon.

Telefonische Sprechzeiten der JVHS

Montag–Donnerstag: 9.30–15.00 Uhr

Tel: 069 768036-170 oder volkshochschule@jg-ffm.de

Anmeldung zu Gruppenführungen in der Westend-Synagoge

Die Terminvereinbarung für Gruppenführungen mit maximal 35 Personen durch die Westend-Synagoge erfolgt per E-Mail an: synagogenfuehrungen@jg-ffm.de.

Für Privatgruppen beträgt die Führungsgebühr 85,00 Euro.

Für Schulen, Universitäten/ Hochschulen sowie andere Multiplikatoren sind Gruppenführungen kostenfrei buchbar.

Während der hessischen Schulferien, gesetzlichen und an jüdischen Feiertagen finden keine Kurse, Veranstaltungen oder Führungen statt:

15.04.–17.04.22, 22.04.–23.04.2022, 04.06.–06.06., 25.07.–02.09.2022


Termine und Ortsänderungen unter Vorbehalt. Die Veranstaltungen finden nur bei genügender Teilnehmerzahl statt.

Veranstaltungsorte

– Alter Jüdischer Friedhof an der Rat-Beil-Straße
– Erinnerungsstätte Großmarkthalle, Philipp-Holzmann-Weg
– Festsaal im Ignatz-Bubis-Gemeindezentrum, Eingang über die Savignystraße 66
– Freiherr-vom-Stein-Straße 30, Eingang neben der Synagoge (Anbau), II. Stock, Raum 202, 203, 204
– Gemeinderatssaal im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Westendstraße 43, 5. Stock
– Haus am Dom, Domplatz 3
– KZ-Gedenkstätte Mörfelden-Walldorf, Nordendstraße/Familie-Jürges-Platz, 64546 Mörfelden-Walldorf
– Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15 – 17
– Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53
– Neuer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238
– Sporthalle im Philanthropin, Hebelstraße 15 – 17
– Neuer Jüdischer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238
– Spiegelsaal im Jugendzentrum Amichai im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66
– Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9
– Westend-Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Straße 30

Sprachkurse

Neue Sprachkurse ab dem 21. Februar, Anmeldung bis 16. Februar 2022

Seit 2020 erfolgt die Anmeldung und die Bezahlung der Kurse entweder online über das Ticket Portal "Ztix" oder über eine öffentliche Vorverkaufstelle in der Rhein-Main-Region. (Beim Erwerb von Karten über eine VVK Stelle werden Ihre Kontaktdaten nicht hinterlegt, bitte teilen Sie diese der JVHS per Mail oder telefonisch noch vor Kursbeginn mit.)

Telefonische Auskunft über den geöffneten VVK in der Region Rhein-Main: 06151-6294610

Über das Ticket-Portal "Ztix" können Sie sich für beliebig viele unserer Kurse anmelden. Bei jedem untenstehenden Kurs finden Sie einen Link, der Sie direkt zum Online Ticket-Portal führt.

Das Kursentgelt ist bei der Anmeldung fällig. Für Studierende, Pensionierte, Sozialhilfeempfänger/in ist das Kursentgelt um ca. 12% der regulären Kursgebühr ermäßigt. Ebenso berücksichtigen wir den Frankfurt-Pass. Für eine Anmeldung mit letzterem wenden Sie sich bitte direkt an die JVHS per Email oder Telefon.

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Sollten Sie an einem reinen Digitalkurs interessiert sein, kommen Sie bitte auf uns zu. Ab 5 Teilnehmer*innen bieten wir einen neuen Kurs an.

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JIDDISCH
EINE EINFÜHRUNG IN DIE JIDDISCHE KULTUR UND SPRACHE

Mit Esther Alexander-Ihme. In diesem Blockseminar werden Sie kompakt in die Grundlagen des Jiddischen eingeführt. Vorgestellt werden Schrift, Sprache und ihr Klang. Darüber hinaus wird die Kulturgeschichte der Sprache und in das Werk wichtiger Schriftsteller *innen exemplarisch präsentiert.

Mo, 21.02.2022, von 18.00 bis 20.00 Uhr; So, 27.02.2022 von 11.00 bis 15.00 Uhr; So, 06.03.2022.

3 Termine /10 Stunden

Ort: Frankfurt-Westend, Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 50,– / ermäßigt € 45,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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LADINO
EINE EINFÜHRUNG IN DIE SPRACHE UND KULTUR

In Kooperation mit dem Instituto Cervantes.
Das Angebot befindet sich noch in der Konzeptionsphase, wird aber rechtzeitig von beiden Partnern auf der jeweiligen Homepage kommuniziert.

Für Voranmeldung schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an die JVHS

mit Angabe, ob Sie an einem Online oder einem Präsenz Kurs interessiert sind.

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ALTHEBRÄISCH
EINE EINFÜHRUNG MIT HANNA JERUSALEM

Nach einer Einführung in das Aleph-Bet im Schnelldurchlauf geht die Dozentin auf die Regelungen der Schreibweisen ein und erläutert die Historie des Althebräischen. Texte aus dem ersten Buch Moses werden gelesen, übersetzt und interpretiert.

Kursstart verlegt!!!_ Donnerstags, 03. März – 28. April 2022, 18.00 – 19.30 Uhr

7 Wochen/14 UStd.

Ort: Online per Teams
Entgelt: € 84,– / ermäßigt € 70,–

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MODERNES HEBRÄISCH

Falls Sie sich nicht sicher sind, welches Kursniveau für Sie geeignet ist, bietet unsere Dozentin Frau Zaltzman einen telefonischen Einstufungstest an. Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch oder per E-Mail. Lehrmaterialien werden von der Kursdozentin mitgebracht. Ein Lehrbuch muss nicht erworben werden.

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NEU! Onlinekurs IWRITH 1 (Anfängerkurs) mit Riki Zaltzman

In diesem Kurs lernen Sie die hebräischen Buchstaben in Druckschrift und in Schreibschrift zu lesen und zu schreiben. Sie schreiben erste Wörter eigenständig und setzen Zeichen für die Vokale. Kurze Texte werden gelesen und kurze Gespräche geführt. Grundlegende Vokabeln werden vermittelt, ebenso erwerben Sie erste grammatische Kenntnisse wie Nomen im Singular und Plural, Adjektive, Personalpronomen und Präpositionen. Weiterhin lernen Sie bis zehn zu zählen. Gerne können Sie ein Tablet oder Notebook mitbringen.

Mittwochs, 23. Februar bis 22. Juni 2022, 18.00 – 19.30 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Digital via Teams
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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IWRITH 1 (Anfängerkurs) mit Riki Zaltzman

In diesem Kurs lernen Sie die hebräischen Buchstaben in Druckschrift und in Schreibschrift zu lesen und zu schreiben. Sie schreiben erste Wörter eigenständig und setzen Zeichen für die Vokale. Kurze Texte werden gelesen und kurze Gespräche geführt. Grundlegende Vokabeln werden vermittelt, ebenso erwerben Sie erste grammatische Kenntnisse wie Nomen im Singular und Plural, Adjektive, Personalpronomen und Präpositionen. Weiterhin lernen Sie bis zehn zu zählen. Gerne können Sie ein Tablet oder Notebook mitbringen.

Dienstags, 22. Februar bis 21. Juni 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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IWRITH 2 mit Riki Zaltzman

In diesem Kurs lernen Sie, Dialoge in Hebräisch zu führen. Kleine Texte werden gelesen und über diese auf Hebräisch gesprochen. Sie erlernen die Konjugation der Verben im Präsenz, üben das Stellen von Fragen und deren Beantwortung.

Dienstags, 22. Februar bis 21. Juni 2022, 19.45 – 21.15 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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IWRITH 3 mit Riki Zaltzman

Sie lernen die Formen des Infinitivs und die Regeln für dessen Gebrauch kennen. Weiterhin üben Sie das Lesen hebräischer Texte und Dialoge, über die Sie beginnen zu sprechen. Die Vergangenheitsform wird eingeführt.

Donnerstags, 24. Februar bis 07. Juli 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

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IWRITH 4 mit Riki Zaltzman

Sie lernen Texte und Dialoge mit weiteren Deklinationen kennen und lesen Texte in Druckschrift. Themen sind die Klasse, der Unterricht, das Zuhause und alltägliche Gespräche. Sie beginnen, Briefe zu schreiben.

Donnerstags, 24. Februar bis 07. Juli 2022, 19.45 – 21.15 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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IWRITH 5 mit Ofira Plawner

Gearbeitet wird dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache nimmt zu, Sie erweitern Ihren Wortschatz. Hinzu kommen neue Verbkonjugationen. Übungen mündlich wie schriftlich werden systematisch erweitert. Dazu kommen jetzt auch Themen wie Uhrzeit und Kalender, sowie die Unterscheidung zwischen männlichen und weiblichen Zahlen; das Zahlenspektrum bis eintausend erweitert.

Mittwochs, 23. Februar bis 22. Juni 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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abgesagt!!! _ _ _ IWRITH 6 mit Ofira Plawner

Gearbeitet wird dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang und die Komplexität von kleinen
Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun vertieft. Konjugationen werden gefestigt. Mündliche und schriftliche Übungen werden erweitert fortgesetzt.

Donnerstags, 24. Februar bis 07. Juli 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

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abgesagt!!! _ _ _ IWRITH 7 mit Ofira Plawner

Gearbeitet wird dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang und die Komplexität von kleinen
Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun vertieft. Konjugationen werden gefestigt. Mündliche und schriftliche Übungen werden erweitert fortgesetzt.

Dienstags, 22. Februar bis 21. Juni 2022, 18.15 – 19.45 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

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IWRITH Konversation mit Hanna Jerusalem

Gearbeitet wird dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. In diesem Kurs üben Sie das freie Sprechen und eignen sich dazu das erforderliche Vokabular an. Sie gehen mit gängigen Satzkonstruktionen um, verwenden Konnektoren und häufig angewandte Redewendungen. Dazu üben Sie mündlich die bisher erlernte Grammatik.

Montags, 28. Februar bis 04. Juli 2022, 19.00 – 20.30 Uhr
16 Wochen / 32 UStd.

Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 192,– / ermäßigt € 160,–

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

interreligiöse Angebote

Online und in Präsenz

Veranstaltungsreihe "Heilige Texte"

LESUNGEN UND GESPRÄCHE AUS SCHRIFTEN VON JUDENTUM, CHRISTENTUM UND ISLAM

SEHNSUCHT

In der Reihe „Heilige Texte“ tragen Vertreter/innen aus Judentum, Christentum und Islam einen Abschnitt aus einem für ihre Religion heiligen Text zum Thema vor und sagen, was er ihnen persönlich bedeutet. Daraus entwickeln sich spannende Gespräche, immer informativ, manchmal auch konfrontativ. Jeder Abend lädt dazu ein, das eigene Wissen über die drei Religionen zu vertiefen und interessante Persönlichkeiten aus dem religiösen Leben der Stadt kennenzulernen.

Mit Rabbiner Daniel Alter, Dr. Kornelia Siedlaczeck, Malika El Ghazouani, Dr. Eberhard Pausch

Mittwoch, 09. März 2022, 19.00–20.30 Uhr

Entgelt: kostenfrei

Anmeldung: die Zugangsdaten zum Online-Streaming aus der Evangelischen Akademie erhalten Sie nach Anmeldung unter: keb.frankfurt@bistumlimburg.de, Telefon 069 8008718-46

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KASCHRUT
EINFÜHRUNG IN DIE JÜDISCHEN SPEISEGESETZE

Mit Rabbiner Avichai Apel

Im Judentum werden die Voraussetzungen für die Zubereitung und den Ver­zehr von Speisen Kaschrut genannt. ‚Rein‘ und damit ‚erlaubt‘ sind koschere Speisen – nicht koscher ist bspw. der Genuss von blutigem Fleisch oder der gemeinsame Verzehr von Milch- und Fleischproduk­ten. Einen Überblick über die Vielzahl an Geboten und Vorschriften gibt Rabbiner Apel in diesem Vortrag.

Mittwoch, 23. März 2022, 19.00–20.30 Uhr

Ort: Westend-Synagoge Frankfurt am Main, Kidduschraum, Freiherr-vom-Stein-Straße 30, 60323 Frankfurt a.M.

Entgelt € 9 / ermäßigt € 7

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JÜDISCHE FESTE
EINFÜHRUNG IN DAS PESSACH FEST

Mit Rabbiner Julian-Chaim Soussan

Im Frühling feiern Jüdinnen und Juden sieben Tage lang das Pessachfest, mit dem an den Auszug des jüdischen Volkes aus Ägypten erinnert wird. In Vorbereitung auf das Fest werden alle Getrei­deprodukte aus jüdischen Haushalten entfernt – dieser Brauch erinnert an die un­gesäuerten Brote, Mazzen, der Israelit*innen. In seinem Vortrag gibt Rabbiner Sous­san einen Überblick über die Geschichte und Bräuche des Pessachfestes, wie den Seder-Abend.

Dienstag, 26. April 2022, 18.30–20.00 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main, 5. OG, Westendstr. 43, 60325 Frankfurt a.M.

Entgelt: € 9 / ermäßigt € 7

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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Veranstaltungsreihe "Heilige Texte"

LESUNGEN UND GESPRÄCHE AUS SCHRIFTEN VON JUDENTUM, CHRISTENTUM UND ISLAM

TIERWOHL

In der Reihe „Heilige Texte“ tragen Vertreter/innen aus Judentum, Christentum und Islam einen Abschnitt aus einem für ihre Religion heiligen Text zum Thema vor und sagen, was er ihnen persönlich bedeutet. Daraus entwickeln sich spannende Gespräche, immer informativ, manchmal auch konfrontativ. Jeder Abend lädt dazu ein, das eigene Wissen über die drei Religionen zu vertiefen und interessante Persönlichkeiten aus dem religiösen Leben der Stadt kennenzulernen.

Mit Rabbiner Julian-Chaim Soussan, Dr. Maren Heincke, Mohammed Naved Johari, Roberto Fabian

Mittwoch, 25. Mai 2022, 19.00–20.30 Uhr

Entgelt: kostenfrei

Anmeldung: die Zugangsdaten zum Online-Streaming aus der Evangelischen Akademie erhalten Sie nach Anmeldung unter: keb.frankfurt@bistumlimburg.de, Telefon 069 8008718-46

Judentum ganz praktisch erleben

Kochen, Kalligra­phie, Entspannung und Selbstverteidigung

KOCHKURS #1
KOSCHERE KÜCHE – KREATIVE REZEPTE AUS ISRAEL

Mit Chen Jerusalem

Israel ist ein Melting Pot und hat eine außergewöhnlich diverse Küche entwickelt, die die Vielfalt der aufeinandertreffenden Kulturen reflektiert. Lernen Sie eine Auswahl der häufig verwendeten Gewürze kennen und experimentieren Sie ein wenig mit dem gelernten Designer und kreativen Koch Chen Jerusalem.

Sonntags, 13. und 20. März 2022, 2 Termine jeweils 12.00 – 14.15 Uhr (Gruppe 1) oder 14.30 – 16.45 Uhr (Gruppe 2)

Ort: Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15–17, 60318 Frankfurt

Entgelt für beide Termine (inkl. € 15,– für Zutaten) € 40 / ermässigt € 35

Bitte beachten Sie: Aufgrund der großen Nachfrage, wurde die Gruppe nachträglich in zwei Zeitblöcke aufgeteilt. Für die Anmeldung folgen Sie bitte dem Anmeldelink und teilen uns nach erfolgreicher Anmeldung Ihren präferierten Zeitblock per Email oder Telefon mit, damit wir dies vermerken können.

Kochkurse werden digital angeboten, sollte die pandemische Lage dies erfordern.

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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KOCHKURS #2
KOSCHERE KÜCHE – KLASSIKER DER JÜDISCHOSTEUROPÄISCHEN KÜCHE

Mit Chen Jerusalem

Tscholent oder Gefilte Fisch sind wahrscheinlich die bekanntesten osteuropäisch-jüdischen Gerichte. In diesem Kurs stellt Chen Jerusalem eine Auswahl an jüdischen Küchenklassikern vor.

Sonntags, 08. und 15. Mai 2022, 2 Termine jeweils 12.00 – 14.30 Uhr

Ort: Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15–17, 60318 Frankfurt

Entgelt für beide Termine (inkl. € 15,– für Zutaten) € 40 / ermässigt € 35

Kochkurse werden digital angeboten, sollte die pandemische Lage dies erfordern.

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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Kooperationen der Jüdischen Volkshochschule mit dem Sportverein TUS Makkabi Frankfurt

GANZHEITLICHE BEWEGUNG
FELDENKRAIS-KURS

Mit Ruth Jäger

Durch die Methode des Feldenkrais wird die Wahrnehmung des eigenen Seins und weitere Aspekte des menschlichen Wesens verbessert, wie zum Beispiel die Erkenntnis von Umständen durch das Nutzen der eigenen Sinne. Dabei werden jegliche Facetten des menschlichen Körpers angesprochen und dadurch auf Trab gehalten und Resultate wie eine erhöhte Leistungsfähigkeit, neuerworbene Kreativität und ein gesteigertes Wohlbefinden erworben.

Mittwochs, 23. Februar bis 22. Juni 2022, 16 Termine jeweils 18.00 – 19.00 Uhr

Ortsänderung!!!__Ort: Spiegelsaal im Philanthropin, 4. Stock, Hebelstraße 15–17, 60318 Frankfurt

Entgelt € 112 / ermäßigt € 80

Bitte beachten Sie immer die aktuellen Hygienevorschriften, mehr dazu auf der Webseite des Vereins Makkabi Frankfurt:

Trainingsleitfaden und Hygienemaßnahmen - TuS Makkabi Frankfurt 1965 e.V. (makkabi-frankfurt.de)

Hier geht es zu Anmeldung / Bezahlung

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SELBSTVERTEIDIGUNGSWORKSHOP
KRAV MAGA

Mit David Neumann

Im Krav Maga geht es darum, ein Verständnis für reale Gewalt zu gewinnen. Dabei geht es neben physischen Techniken und deren Training um Aufmerksamkeit und Wachsamkeit im Kontext von Konfliktvermeidungsstrategien, um das richtige Deuten von Körpersprache, das Beurteilen von anatomischen Parametern und um die bewusste Wahrnehmung und Analyse der Umwelt. Zudem fokussiert sich Krav Maga auf die Schulung des Durchhaltevermögens, welches nicht nur im Kontext realer Selbstverteidigung eine Fähigkeit im Rahmen sozialer Kompetenzen ist.

Mittwochs, 23. Februar bis 22. Juni 2022, 16 Termine jeweils 19.45 – 21.15 Uhr

Ort: Sporthalle (beim Pausenhof) im Philanthropin, Hebelstraße 15–17, 60318 Frankfurt

Entgelt € 168 / ermäßigt € 120

Bitte beachten Sie immer die aktuellen Hygienevorschriften, mehr dazu auf der Webseite des Vereins Makkabi Frankfurt:

Trainingsleitfaden und Hygienemaßnahmen - TuS Makkabi Frankfurt 1965 e.V. (makkabi-frankfurt.de)

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WORKSHOP
HEBRÄISCHE KALLIGRAPHIE UND HANDLETTERING

Mit Roy Shapira

In diesem Kurs lernen Sie die Grundlagen der Kalligra­phie, der Kunst der schönen Buchstaben, kennen. Roy Shapira führt in die Ge­schichte der Kalligraphie – Ktiva-Tama – ein, stellt die verschiedenen Werkzeuge vor und zeigt Ihnen die ers­ten Grundlagen der Pinselführung. Im Unterschied zum einfachen Schreiben steht das “handwerkliche” Selbermachen – bspw. von Grußkarten oder Schildern – im Vordergrund und das kunstvolle und kreative Ge­stalten mittels hebräischer Buchstaben.

Ort: Philanthropin, Kunstraum im 4. OG, Hebelstraße 15 -17, 60318 Frankfurt

Sonntags 12. + 19. Juni 2022, jeweils 12.00 - 14.30 Uhr

Entgelt (inkl. € 10 für Material) € 30 / ermäßigt € 20

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Vielfalt Kultur

Konzerte, Vortäge, Lesungen, Exkursionen, Führungen, Ausstellungen

FÜHRUNG
DIE WESTEND-SYNAGOGE

Verbunden mit einer Einführung in die Geschichte der Westend-Synagoge, werden die Verbindungslinien zwischen Architektur und Liturgie, die Beziehungen zwischen Bauweise und Funktion als Gotteshaus aufgezeigt. In einem historischen Abriss wird die Geschichte des Frankfurter Judentums vor dem Hintergrund religiöser Symbole in der Synagoge entwickelt. Männer werden darum gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Entgelt: jeweils € 12, ermäßigt € 10

Treffpunkt: Eingang im Anbau zur Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Str. 30, 60323 Frankfurt

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Führungen für Erwachsene

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Mittwoch, 23. Februar 2022, Beginn: 18.30 – 20.00 Uhr mit Esther Ellrodt-Freiman

Hier geht es zur Anmeldung / Bezahlung

Donnerstag, 03. März 2022, Beginn: 18.30 – 20.00 Uhr mit Gabriela Schlick-Bamberger

Hier geht es zur Anmeldung / Bezahlung

Mittwoch, 30. März 2022, Beginn: 19.00 – 20.30 Uhr mit Esther Ellrodt-Freiman

Hier geht es zur Anmeldung / Bezahlung

Donnerstag, 12. Mai 2022, Beginn: 17.30 – 19.00 Uhr mit Gabriela Schlick-Bamberger

Hier geht es zur Anmeldung / Bezahlung

Donnerstag, 09. Juni 2022, Beginn: 18.00 – 19.30 Uhr mit Gabriela Schlick-Bamberger

Hier geht es zur Anmeldung / Bezahlung

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Führungen für Familien mit Kindern

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Sonntag, 20. März 2022, Beginn: 15.00 – 16.30 Uhr mit Tamara Ikhaev

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Sonntag, 22. Mai 2022, Beginn: 16.00 – 17.30 Uhr mit Tamara Ikhaev

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Sonntag, 26. Juni 2022, Beginn: 15.00 – 16.30 Uhr mit Tamara Ikhaev

Hier geht es zur Anmeldung / Bezahlung

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EINFÜHRUNG IN DIE ISRAELISCHE KUNST
IN ENGLISCHER SPRACHE

Mit Künstlerin Dr. Ilana Salama Ortar

This course will give you a brief introduction into the vibrant, contemporary Israeli art scene. The block semi­nar will be held in English by Ilana Salama Ortar, an interdisciplinary visual artist whose work focuses on issues of migration, uprooting and exile.

!!! verschoben - neue Termine werden bekannt gegeben !!!

2 Termine jeweils 12.00–14.30 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde Frank­furt am Main, 5. OG, Westendstr. 43, 60325 Frankfurt a.M.

Entgelt: € 25, ermäßigt € 18

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abgesagt!!! _ _ _VORTRAG

JOHN ELSAS – VOM BÖRSENMAKLER ZUM KÜNSTLER

Mit Dr. Dorothee Hoppe

John Elsas wurde 1851 in Frankfurt am Main als Sohn jüdischer Eltern geboren. Nach der Schulzeit im Phil­anthropin und einer Ausbil­dung zum Handelsmann arbeitete er als selbstständi­ger Börsenmakler und lebte mit seiner Familie in Frank­furt. Erst im Alter zeichnete er bunte Bildgeschichten für seine zwei Enkel, später entstanden Collagen und Aquarelle, nun für Erwachse­ne, mit humorvollen und oft auch ernsten Versen unter der Darstellung. Noch zu sei­nen Lebzeiten wurden Elsas’ Bilder auf fünf Ausstellun­gen in den Jahren 1929 bis 1931 in Galerien in Berlin, Zürich, München und Mannheim gezeigt, mit sehr positiven Besprechungen in den Feuilletons. Bei seinem Tod im Jahr 1935 hinterließ Elsas 25.000 Blätter aus seinen letzten zehn Lebens­jahren, die man erst nach sechzig Jahren wiederent­deckte.

Donnerstag 10. März 2022, 18.30 – 20.00 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main, Westendstr. 43, 5. OG, 60325 Frankfurt a.M.

Entgelt: € 9, ermäßigt € 7

Hier geht zur Anmeldung / Bezahlung

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EXKURSION NACH LIMBURG

DAS KAUFHAUS GESCHWISTER MAYER

Spaziergang auf den Spuren der Familie Putziger und Sternberg in Limburg an der Lahn mit Dorothea Putziger

Großmütter haben wir ja alle, aber eine die in Bue­nos Aires wohnt, knallrote Fingernägel trägt und ihr Leben - und die Geschichte ihrer Familie - kistenweise in Fotos, Briefen, Vasen, Nippes, Büchern und Möbel um die Welt trägt, hat doch nicht jede*r. All das papier­ne Material hat ihre Enkel­tochter Dorothea Putziger gesichtet und im Jüdischen Museum Frankfurt am Main archiviert. Dorothea Putziger wird Geschichten erzählen von Liebe und Gewalt, von Heimat und Heimatlosig­keit und von Schmerzen und Glück. Der Spaziergang beginnt um 12 Uhr auf dem Friedhof am Schafsberg, führt vorbei an dem Haus der Familie Putziger in der Parkstraße und endet gegen 14 Uhr in der Altstadt am Kaufhaus der Familie.

Sonntag 13. März 2022, 12.00 – 14.00 Uhr

Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, Am Schafsberg, 65549 Limburg an der Lahn (am Wald)

Entgelt: € 16, ermäßigt € 12

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RUNDGANG

DAS JÜDISCHE BOCKENHEIM

Mit Gabriela Schlick-Bamberger

Bis 1895 war Bockenheim eine eigenständige Stadt mit einer bis 1905 eigenständi­gen Jüdischen Gemeinde. Ihre Mitglieder waren schon früh den anderen Bocken­heimer*innen weitgehend gleichgestellt und trugen nicht nur maßgeblich zum wirtschaftlichen Aufschwung der kleinen Stadt bis zu ihrer Eingemeindung nach Frank­furt bei. Wir begeben uns auf die Spuren der Geschich­te der Jüdischen Gemeinde, jüdischer Institutionen sowie ausgewählter Bockenheimer Jüdinnen und Juden.

Sonntag 13. März 2022, 14.00 – 16.00 Uhr

Treffpunkt: vor dem Eingang zur Uni-Bibliothek

Entgelt: € 12, ermäßigt € 10

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VORTRAG
STREIFLICHTER ZUR GESCHICHTE DER JÜDISCHEN GEMEINDE FRANKFURT

Mit Dr. Roman Fischer

Dr. Roman Fischer, langjäh­riger Archivar am Institut für Stadtgeschichte, hat sich intensiv mit der Geschich­te der Gemeinde befasst und alle Dokumente zur Geschichte der Juden im Stadtarchiv neu gesichtet und verzeichnet. Der Vortrag behandelt die wichtigsten Stationen der Frankfurter jüdischen Gemeinde seit ihrer Grün­dung anhand von Archiv­dokumenten, die während des Vortrags im Original ausgestellt sein werden und betrachtet werden können.

Die Frankfurter jüdische Gemeinde ist eine der ältesten und geschichts­trächtigsten Gemeinden nördlich der Alpen. Seit über 850 Jahren hat sie eine fast bruchlose Kontinuität bewiesen. Ihr Ruhm brachte ihr den Ehrentitel „Jerusa­lem am Main“ ein. Nicht nur für die Judenschaft des Heiligen Römischen Reichs, sondern auch für die wirt­schaftliche Entwicklung der Stadt Frankfurt als Messe-und Finanzplatz war sie von größter Bedeutung, wovon der Name Rothschild zeugt. Das Zusammenleben mit der christlichen Umgebung war indessen nicht immer spannungsfrei, zuweilen kam es zu heftigen Gewalt­ausbrüchen.

Donnerstag 31. März 2022, 18.30 – 20.00 Uhr

Ort: Jüdische Gemeinde Frankfurt am Main, Westendstr. 43, 5. OG, 60325 Frankfurt a.M.

Entgelt: € 9, ermäßigt € 7

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STADTRUNDGANG
AUF DEN SPUREN DER FRANKFURTER JÜDISCHEN GESCHICHTE

Mit Gabriela Schlick-Bamberger. Die Altstadt Frankfurts im 19. und 20. Jahrhundert

Frankfurt am Main galt in der Vergangenheit lange als „die jüdischste aller Städte“. In der Messe und Handelsstadt ist seit 1150 eine Jüdische Gemeinde nachgewiesen. Wie sehr sie für die Stadt Frankfurt von Bedeutung war – sei es als politischer Spielball, sei es als Steuerzahler – wird an den verschiedenen Sta­tio¬nen bei unserem Rund­gang sichtbar werden, wie etwa die Tatsache, dass sich die jüdischen Frankfurter *innen ihrer Heimatstadt besonders verpflichtet fühl­ten und sich bei der Entwick­lung von Stadt und Stadtge­sell¬schaft, aber auch weit darüber hinaus, einbrachten. Der Rundgang führt uns von der Paulskirche durch die Altstadt und die Neu¬stadt bis zur Gedenkstätte „Neuer Börneplatz“, um die Geschichte des jüdischen Frankfurts zu erkunden.

Sonntag 03. April 2022, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Treffpunkt: vor der Paulskirche, Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt

Entgelt: € 12, ermäßigt € 10

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FÜHRUNG

DER JÜDISCHE FRIEDHOF BOCKENHEIM

Mit Gabriela Schlick-Bamberger

Im frühen 18. Jahrhundert angelegt, diente der Jüdische Friedhof in der Sophienstraße den

Bockenheimer Jüdinnen* Juden bis ins 20. Jahrhun­dert als Beerdigungsplatz. Auch wenn er heute nach den Schändungen vor und während der NS-Zeit nur noch einen Bruchteil der einstigen Grabsteine auf­weist, erzählt er uns über die Entwicklung der Jüdischen Gemeinde in der Stadt Bockenheim und das Selbst­verständnis ihrer Mitglieder. Er gibt uns gewissermaßen einen Einblick in das Private.

Die Führung dreht sich um die Geschichte des Fried­hofs, besondere Persönlich­keiten und die sich verän­dernden Ausdrucksformen jüdischer Erinnerungskultur zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert.

Sonntag 15. Mai 2022, 14.00 – 16.00 Uhr

Treffpunkt Jüdischer Friedhof Bocken­heim, Ecke Sophienstraße und Franz-Rücker-Allee, 60487 Frankfurt

Entgelt: € 12, ermäßigt € 10

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VORTRAG UND DISKUSSION
DER JÜDISCHE FRIEDHOF AN DER ECKENHEIMER LANDSTRASSE

Mit Majer Szanckower. Mit einem Vortrag über Beerdigungsbräuche im Judentum.

Nach der Begrüßung wird es zunächst einen kurzen Vortrag geben, der sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen wird: „Warum gibt es in den jüdischen Gemeinden die Beerdigungsbrüderschaft Chewra Kadischa?“
„Warum erhält jeder Verstorbene einen einfachen unbehandelten Holzsarg zugewiesen?“
„Was ist damit gemeint, wenn es heißt: „Das letzte Hemd trägt keine Taschen?“
Anschließend wird Majer Szanckower, Leiter der Jüdischen Friedhöfe in Frankfurt, bei einem Rundgang die Bedeutung der verschiedenen Gräberfelder des Friedhofs erläutern.

Sonntag 12. Juni 2021, 14.00 Uhr – 16.00 Uhr

Treffpunkt: Neuer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238, 60320 Frankfurt, vor dem Eingang zum Verwaltungsbüro

Entgelt: frei

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Veranstaltungen in Kooperation mit der Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg

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MUSEUMSFÜHRUNG EINTRACHT FRANKFURT

WIR WAREN DIE JUDDEBUBBE

Der Beitrag jüdischer Frank­furter für ihren Sportclub am Main. Mit Dr. Matthias Thoma, Leiter des Eintracht Frank­furt Museums im Deutsche Bank Park

Seit Mitte der 1920er Jahre wurde die Eintracht von der Frankfurter Schuhfabrik „J. & C.A. Schneider“ unterstützt. Der so genannte „Schlappe­schneider“, welcher von den jüdischen Geschäftsleuten Fritz und Lothar Adler sowie dessen Cousin Walter Neu­mann geführt wurde, stellte neben finanziellen Zuwen­dungen den Fußballern der Eintracht einen Arbeitsplatz zur Verfügung. Zu Zeiten des Amateurfuß­balls war dieser Arbeitsplatz ein gewaltiges Faustpfand in Verhandlungen mit neuen Spielern. Geackert wurde aber haupt­sächlich auf dem Fußball­platz, wie auch die Ehefrau von Franz Schütz zu be­richten weiß: „Der Franz war auch ein JCASianer, aber der ist zur Arbeit gekommen, wann er wollte. Die meiste Zeit war sein Schreibtisch leer.“ Die Zusammenarbeit, die vor allem der engagierte Walter Neumann pflegte, war in der Stadt bekannt. So kamen die Fußballer der Eintracht auch zu dem Spitz­namen, der heute noch be­kannt ist: „Schlappekicker“. Diese Unterstützung ermög­lichte den sportlichen Auf­stieg der Fußballer zu einem der stärksten Vereine Deutschlands. 1930 gewann die Eintracht zum ersten Mal die Süddeutsche Meis­terschaft.

Dienstag 21. Juni 2022, 16.30 – 18.00 Uhr

Ort: Eintracht Frankfurt Museum, Mörfelder Landstraße 362, in der Haupttribüne des Deutsche Bank Parks

Entgelt: € 6, ermäßigt € 5

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VORTRAG MIT DISKUSSION

WIR WAREN DIE JUDDEBUBBE – Eintracht Frankfurt in der NS-Zeit.

Matthias Thoma im Ge­spräch mit Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland e.V.

Seit Mitte der 1920er Jahre wurde die Eintracht von der Frankfurter Schuhfabrik „J. & C.A. Schneider“ unterstützt. Der so genannte „Schlappe­schneider“, welcher von den jüdischen Geschäftsleuten Fritz und Lothar Adler sowie dessen Cousin Walter Neu­mann geführt wurde, stellte neben finanziellen Zuwen­dungen den Fußballern der Eintracht einen Arbeitsplatz zur Verfügung.

Zu Zeiten des Amateurfuß­balls war dieser Arbeitsplatz ein gewaltiges Faustpfand in Verhandlungen mit neuen Spielern. Geackert wurde aber hauptsächlich auf dem Fußballplatz, wie auch die Ehefrau von Franz Schütz zu berichten weiß: „Der Franz war auch ein JCASianer, aber der ist zur Arbeit gekommen, wann er wollte. Die meiste Zeit war sein Schreibtisch leer.“ Die Zusammenarbeit, die vor allem der engagierte Walter Neumann pflegte, war in der Stadt bekannt. So kamen die Fußballer der Eintracht auch zu dem Spitznamen, der heute noch bekannt ist: „Schlappekicker“. Diese Unterstützung ermöglichte den sportlichen Aufstieg der Fußballer zu einem der stärksten Vereine Deutsch­lands.

Eintracht Frankfurt galt frü­her als „Judenclub“. Daher war die Eintracht von der Machtübernahme der Nazis stärker betroffen als andere prominente Fußballvereine. Matthias Thoma, der bereits mehrfach zur Geschichte der Eintracht publizierte und derzeit das Vereinsmuseum mit aufbaut, beleuchtet die­se Phase in seinem Buch in­tensiv. Er verfolgt die Schick­sale insbesondere jüdischer Mitglieder und untersucht die Methoden, wie die NS-Machthaber einen traditio­nell weltoffenen Verein unter ihre Kontrolle brachten.

Donnerstag 23. Juni 2022, Einlass:19.00 Uhr / Beginn: 19.30 Uhr

Ort: Eintracht Frankfurt Museum, Mörfelder Landstraße 362, in der Haupttribüne des Deutsche Bank Parks

Entgelt: € 6, ermäßigt € 5

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EXKURSION ZU DEN SCHUM-STÄDTEN (1/3) – SEIT 2021 UNESCO-WELTKULTURERBE
JÜDISCHES SPEYER

Mit Gabriela Schlick-Bamberger

Als eine der sogenannten SchUM-Städte gehörte Speyer im Mittelalter zu den bedeutendsten jüdischen Ansiedlungen im deutsch­sprachigen Raum. Im Juli 2021 wurden die Überreste sogar zum UNESCO-Welt­erbe erklärt. Wir werden uns auf die Spuren der wechsel­vollen jüdischen Geschichte in Speyer begeben und dabei sowohl die mittelalterlichen steineren Zeugen jüdischen Lebens als auch die in Spey­er gepflegte Erinnerungskul­tur unter die Lupe nehmen.

Es gibt Möglichkeit als Gruppe mit der Bahn von Frankfurt aus zu fahren. Der Bahnticket ist im Entgelt nicht enthalten und muss direkt vor Ort bei der Dozentin bezahlt werden.

Sonntag 26. Juni 2022, 08.30 – 18.00 Uhr

Treffpunkt: Am Gleis, Frankfurter Hbf, weitere Details werden nach der Anmeldung noch bekannt gegeben.

Entgelt: € 40, ermäßigt € 35

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