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Jüdische Volkshochschule

!!! Iwrith Kurse werden fortgesetzt ab dem 19.05.2020 !!!

Pause bis auf Weitres für Vorträge/Führungen !!!

Das Angebot der Jüdischen Volkshochschule richtet sich an alle, die Interesse an jüdischer Kultur und Geschichte haben. Kurse, Studientage, Vorträge, Lesungen und Exkursionen zu allgemeinen aber auch zu spezifischen Themen gehören ebenso zum Programm wie Hebräisch- und Jiddisch-Sprachkurse, Seminare über jüdische Religionsphilosophie, aber auch Koch- und Tanzkurse. Kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung, die den jeweils jüdischen Spuren nachgehen, sind bei den Teilnehmern ebenso beliebt wie die größeren Exkursionen ins europäische Ausland. Darüber hinaus kooperiert die Jüdische Volkshochschule mit anderen Bildungsträgern der Erwachsenenbildung. Den Trialog der Religionen betreibt sie gemeinsam mit den entsprechenden konfessionellen Bildungsträgern in Frankfurt am Main und der Volkshochschule der Stadt Frankfurt.

Allgemeine Informationen

Iwrith Kurse werden ab dem 19.05.2020 fortgesetzt !!!

Frühjahressemester: 17. Februar bis 03. Juli 2020

Die Anmeldung zu jeder Veranstaltung außer den Sprachkursen (siehe oben) muss mindestens 2 Wochen vor Beginn der Veranstaltung über das Sekretariat der Jüdischen Volkshochschule erfolgen. Dies kann telefonisch, per Mail oder persönlich geschehen. Für eine verbindliche Anmeldung benötigen wir Ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)

Das Kursentgelt wird bei der Anmeldung fällig, den genauen Betrag entnehmen Sie bitte dem aktuellen Semester Programm. Für Studierende, Pensionierte, Sozialhilfeempfänger/in ist das Kursentgelt um 12% der regulären Kursgebühr ermäßigt. Ein Nachweis ist der Anmeldung beizufügen. Nach Eingang des Kursentgeltes wird Ihnen eine Teilnahmebestätigung per Mail zugeschickt.

Öffnungszeiten Sekretariat
Mo. 8.30 – 13.00 Uhr
Di. geschlossen
Mi. 8.30 – 12.30 und 13.00 – 15.30 Uhr
Do. 10.00 – 15.00 Uhr
Fr. 8.30 – 13.45 Uhr

Bankverbindung
Empfänger: Jüdische Gemeinde Ffm
IBAN: DE39 5001 0060 0106 5436 00
BIC: PBNKDEFF
Post Bank Frankfurt am Main
Verwendungszweck: JVHS – Kursnummer

Die Terminvereinbarung für Gruppenführungen (ab 15 Personen) durch die Westend-Synagoge erfolgt per E-Mail an: synagogenfuehrungen@jg-ffm.de.

Während der hessischen Schulferien und an jüdischen Feiertagen finden keine Kurse/Veranstaltungen statt:
In der Zeit vom 23. Dezember 2019 bis zum 12. Januar 2020; während Osterferien in der Zeit vom 06. bis zum 17. April 2020 und am 28. und 29. Mai (Schawuoth) 2020.

Termine und Ortsänderungen unter Vorbehalt. Die Veranstaltungen finden nur bei genügender Teilnehmerzahl statt.

Übersicht Semestertermine Frühjahr 2020

Montag: 17.02., 24.02., 02.03., 09.03., 16.03., 23.03., 30.03., 06.04.(Ferien), 13.04.(Ferien), 20.04., 27.04., 04.05., 11.05., 18.05., 25.05., 01.06.(KV), 08.06., 15.06., 22.06., 29.06.

Dienstag: 18.02., 25.02., 03.03., 10.03., (ausgefallen: 17.03., 24.03., 31.03., 07.04.(Ferien), 14.04.(Ferien), 21.04., 28.04., 05.05., 12.05.), 19.05., 26.05., 02.06., 09.06., 16.06., 23.06.

Mittwoch: 19.02., 26.02., 04.03., 11.03., (ausgefallen: 18.03., 25.03., 01.04., 08.04.(Ferien), 15.04.(Ferien), 22.04., 29.04.(KV), 06.05., 13.05.), 20.05., 27.05., 03.06., 10.06., 17.06., 24.06., 01.07.

Donnerstag: 20.02., 27.02., 05.03., 12.03., (ausgefallen: 19.03., 26.03., 02.04., 09.04.(Ferien), 16.04.(Ferien), 23.04., 30.04., 07.05., 14.05.), 21.05.(KV), 28.05.(KV), 04.06., 11.06.(KV), 18.06., 25.06., 02.07.


Veranstaltungsorte

- Ältester Jüdischer Friedhof an der Batton-Straße; Eingang über Börneplatz
- Alter Jüdischer Friedhof an der Rat-Beil-Straße
- Erinnerungsstätte Großmarkthalle, Philipp-Holzmann-Weg
- Erinnerungsstätte Synagoge an der Friedberger Anlage, Friedberger Anlage 5-6
- Freiherr-vom-Stein-Straße 30, Eingang neben der Synagoge (Anbau), II. Stock: Raum 202, 203, 204
- Gemeinderatssaal im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Westendstraße 43, 5. Stock
- Haus am Dom, Domplatz 3
- Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15-17
- Gymnastikhalle, Gaußstr. 12
- Museum Judengasse, Eingang Battonstraße 47
- Neuer Jüdischer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238
- Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim, Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg
- Seniorenclub im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66
- Spiegelsaal im Jugendzentrum Amichai im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66
- Ökumenisches Zentrum Christuskirche, Beethovenplatz 11-13
- Sporthalle im Philanthropin, Hebelstraße 15-17
- Vortragssaal im Bertha Pappenheim-Haus, Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg
- Vortragssaal im Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29 – 37
- Westend-Synagoge, Freiherr-vom-Stein-Straße 30

Sprachkurse

Modernes Hebräisch (Iwrith), Althebräisch, Jiddisch

Anmeldungsphase für Sprachkurse: 27. Januar – 07. Februar 2020

Dies kann telefonisch, per Mail oder persönlich geschehen. Für eine verbindliche Anmeldung benötigen wir Ihre Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse). Das Kursentgelt wird bei der Anmeldung fällig. Nach Eingang des Kursentgeltes wird Ihnen eine Teilnahmebestätigung per Mail zugeschickt.

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 1a

Mit Riki Zaltzman. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Ziel des Kurses ist es, die hebräische Schrift und die hebräischen Buchstaben kennenzulernen. Weiterhin werden wir erste kleine Gespräche in Iwrith beginnen (Seite 1 – 30).

Dienstags, 18. Februar 2020 bis 30. Juni 2020
17 Wochen / 34 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 153,– / ermäßigt € 134,50
Kursnummer: 1211

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 2

Mit Riki Zaltzman. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Ziel des Kurses ist es, kleine Gespräche in Iwrith zu führen sowie das Lesen und Schreiben von hebräischen Texten aus dem Alltag. Darüber hinaus werden wir das Konjugieren von Verben üben (Seite 30 – 60).

Dienstags, 18. Februar 2020 bis 30. Juni 2020
17 Wochen / 34 UStd., 19.45 – 21.15 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 153,– / ermäßigt € 134,50
Kursnummer: 1213

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 3

Mit Riki Zaltzman. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun zunehmen. Dazu kommen neue Verbkonjugationen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet (Seite 60 – 100).

Donnerstags, 20. Februar 2020 bis 02. Juli 2020
15 Wochen / 30 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 135,– / ermäßigt € 119,–
Kursnummer: 1214

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 4

Mit Riki Zaltzman. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun zunehmen. Hinzu kommen neue Verbkonjugationen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet (Seite 60 – 100). Dazu kommen jetzt auch Themen wie Uhrzeit und Kalender (Seite 100 – 150).

Donnerstags, 20. Februar 2020 bis 02. Juli 2020
15 Wochen / 30 UStd.,19.45 – 21.15 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 2020
Entgelt: € 135,– / ermäßigt € 119,–
Kursnummer: 1215
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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 5a

Mit Ofira Plawner. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun zunehmen. Hinzu kommen neue Verbkonjugationen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet.

Donnerstags, 20. Februar 2020 bis 30. Juni 2020
15 Wochen / 30 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 142,50 / ermäßigt € 125,–
Kursnummer: 1216

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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 5b

Mit Ofira Plawner. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Der Umfang von kleinen Gesprächen zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache wird nun zunehmen. Hinzu kommen neue Verbkonjugationen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet.

Dienstags, 18. Februar 2020 bis 30. Juni 2020
17 Wochen / 34 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 204
Entgelt: € 161,50 / ermäßigt € 142,–
Kursnummer: 1217

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Abgesagt!!!___MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH 7

Mit Hanna Jerusalem. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Die Gesprächsanteile zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache werden nun deutlich zunehmen. Hinzu kommen neue grammatikalische Konstruktionen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet.

Mittwochs, 19. Februar 2020 bis 01. Juli 2020
17 Wochen / 34 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 176,– / ermäßigt € 155,–
Kursnummer: 1218
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MODERNES HEBRÄISCH – IWRITH KONVERSATION

Mit Hanna Jerusalem. Gearbeitet wird mit dem in Israel erprobten Be’al Pe Uvictav Helek Alef. Die Gesprächsanteile zu Themen des israelischen Alltags in hebräischer Sprache werden nun deutlich zunehmen. Hinzu kommen neue grammatikalische Konstruktionen. Mündliche und schriftliche Übungen werden systematisch ausgeweitet.

Mittwochs, 19. Februar 2020 bis 01. Juli 2020
17 Wochen / 34 UStd., 19.45 – 21.15 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 176,– / ermäßigt € 155,–
Kursnummer: 1219

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Wochenanzahl Änderung!!!___ALTHEBRÄISCH
EINE EINFÜHRUNG

Mit Hanna Jerusalem. Texte aus der Bibel und weiteren Schriften; Interpretation und Übersetzung.

Donnerstags, 05. März bis 02. April 2020
5 Wochen / 10 UStd., 18.15 – 19.45 Uhr
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 203
Entgelt: € 52,– / ermäßigt € 46,–
Kursnummer: 1220

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JIDDISCH
EINE EINFÜHRUNG IN DIE JIDDISCHE KULTUR UND SPRACHE

Mit Esther Alexander-Ihme. In diesem Blockseminar werden die Fertigkeiten des Lesens, Verstehens,
Sprechens und Schreibens der jiddischen Sprache vermittelt. Darüber hinaus erfolgt eine Einführung in die jiddische Kultur und Literatur.

Montag, 16. März 2020, 18.00 – 20.00 Uhr; Sonntag, 22. März 2020 und 29. März 2020 von 11.00 – 15.00 Uhr
3 Wochen / 11 UStd.
Ort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30; Raum 202
Entgelt: € 45,– / ermäßigt € 40,–
Kursnummer: 1210

Religiöses und Interreligiöses

im Frühjahr 2020 Pause bis auf Weitres für alle Vorträge !!!

Mit dem Abrahamischen Frauenteam

VORTRAG
ERINNERUNGSKULTUR

Mit dem Abrahamischen Frauenteam: Die Jüdin Petra Kunik, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die Christin Susanna Faust-Kallenberg, Pfarrerin für interreligiösen Dialog, und die Muslima Hilal Akdeniz fragen nach ihren religiösen und kulturellen Quellen der Erinnerung.

Das In-die-Ferne-Rücken der Schoah-Erinnerung, Generationenwechsel und interkulturelle Vielfalt fordern und befördern eine neu zu entwickelnde Erinnerungskultur, die nicht in politisch-staatlich verordneten Gedenkfeiern steckenbleibt.

Heute, wo multikulturelle und multireligiöse Erinnerungstraditionen und Gedenkkulturen aufeinandertreffen, müssen wir produktive Konzepte erarbeiten, um den Weg gemeinschaftsstiftender Erinnerungskultur einzuschlagen.

Der religiöse Satz von Rabbi Baal Schem Tov (um 1700 – 1760) war und ist über Jahrzehnte Maßstab: Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung.

Entgelt: € 6,–/ ermäßigt € 5,–
Donnerstag, 05. März 2020, Einlass ab 18.30 Uhr; Beginn: 19.00 bis ca. 20.30 Uhr
Veranstaltungsort: Gemeinderatssaal im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum / Verwaltungsgebäude, Westendstraße 43, 5. Stock
Kursnummer: 5010

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Religiöses im Judentum aus verschiedenen Perspektiven betrachten

DIALOG-ABEND
DEN TÄTERINNEN UND TÄTERN AUF DER SPUR

Wer hat die Bibel (Altes Testament und Evangelien) verfasst und zu welchem Zweck? Mit Dr. Kornelia Siedlaczek und Roberto Fabian

Zu der Zeit der Entstehung des biblischen Kanons gab es eine Vielzahl von Texten. Die Bibel in ihrem Umfang, den wir kennen, stellt eine Auswahl dar. Wer hat sie wann und warum getroffen? Auf jedes Ereignis gibt es unterschiedliche
Perspektiven; einige kommen in den biblischen Texten zu Wort, andere nicht. Wer entscheidet über die relevanten „Sichtweisen“? Die Texte, wie sie heute vorliegen, wurden im Laufe der Zeit mehrfach überarbeitet und kommentiert. Welche Ereignisse haben das ausgelöst? Welche Überzeugungen stehen dahinter? Warum z.B. gibt es einen
doppelten David“ – den der Königsbücher und den des Psalters? Warum haben wir 4 Evangelien, die nicht übereinstimmen? Und schließlich: Was bedeutet dies für unser Verständnis der biblischen Texte? Wir laden Sie ein, sich auf eine detektivische Spurensuche zu begeben.

Entgelt: € 6,–/ ermäßigt € 5,–
Donnerstag, 25. März 2020, 18.30 –20.00 Uhr
Veranstaltungsort: Seminarraum im Haus am Dom, Domplatz 3
Kursnummer: 1601
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Veranstaltungsreihe des Arbeitskreises "Heilige Texte"

LESUNG UND GESPRÄCH
EVOLUTION UND SCHÖPFUNG – EIN WIDERSPRUCH?

Lesungen und Gespräche aus Schriften von Judentum, Christentum und Islam.

Referentinnen/Referenten aus Judentum, Christentum und Islam stellen ihre jeweilige Perspektive anhand eines ausgewählten Heiligen Textes dar und tauschen sich im Anschluss daran aus, welche Gemeinsamkeiten, aber
auch, welche Unterschiede zwischen den Religionen bestehen.

Moderation: Dr. Kornelia Siedlaczek
Referent des Judentums: Rabbiner Julien-Chaim Soussan

Mittwoch, 04. März 2020, Einlass: 17.45 Uhr, Beginn: 18.15 Uhr
Veranstaltungsort: Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29
Kursnummer: 4010
Entgelt: frei
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LESUNG UND GESPRÄCH
SCHÖPFUNG BEWAHREN. WAS KOSTET UNS DIE ZUKUNFT? SIND WIR ZUR UMKEHR BEREIT?

Lesungen und Gespräche aus Schriften von Judentum, Christentum und Islam.

Referentinnen/Referenten aus Judentum, Christentum und Islam stellen ihre jeweilige Perspektive anhand eines ausgewählten Heiligen Textes dar und tauschen sich im Anschluss daran aus, welche Gemeinsamkeiten, aber
auch, welche Unterschiede zwischen den Religionen bestehen.

Moderation: Pfarrerin Susanna Faust-Kallenberg
Referent des Judentums: Rabbiner Avichai Apel

Mittwoch, 03. Juni 2020, Einlass: 17.45 Uhr, Beginn: 18.15 Uhr
Veranstaltungsort: Vortragssaal im Gesellschaftshaus Palmengarten, Eingang über Siesmayerstraße 61
Kursnummer: 4011
Entgelt: frei


Judentum ganz praktisch erleben

Kochen, Tanzen, Entspannung und Selbstvert. Pause bis auf Weiteres !!!

KOCHKURS
KOSCHERE KÜCHE ZU DEN FESTTAGEN

Mit praktischen und theoretischen Einblicken. Hanna Jerusalem ist Lehrerin an der I. E. Lichtigfeld-Schule der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main und leitet seit vielen Semestern den Kochkurs „Koschere Küche“.

Sonntag, 22. März 2020, 12.00 – 14.00 Uhr, Lehrküche im Philanthropin, Hebelstraße 15 – 17

Entgelt: für ein Termin: € 17,– / ermässigt € 15,– (inkl. € 7,50 für Zutaten)
Kursnummer: 1010 c

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Abgesagt!!!____ ISRAELISCHE, JIDDISCHE UND CHASSIDISCHE TÄNZE
WORKSHOP

An vier Abenden wollen wir uns den israelischen, jiddischen und chassidischen Tänzen zuwenden. Für Anfänger und leicht Fortgeschrittene.

Iris Lazimi unterrichtet israelische, jiddische und chassidische Tänze in verschiedenen Jüdischen Gemeinden. Ausgewählte alte und neue Tänze werden in diesem Kurs systematisch eingeführt und gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erprobt.


Mittwochs, 25. März, 01. April, 29. April, 06. Mai 2020, 4 Termine jeweils 20.00 – 21.30 Uhr, Spiegelsaal im UG beim Jugendzentrum Amichai im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66

Entgelt: € 36,– / ermässigt € 31,50
Kursnummer: 1011

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Kooperationen der Jüdischen Volkshochschule mit dem Sportverein TUS Makkabi Frankfurt

ENTSPANNUNG
FELDENKRAIS-KURS

Mit Ruth Jäger

Die Feldenkrais-Methode bietet die Möglichkeit, durch sanfte Bewegungen, die spielerisch und erforschend ausgeführt werden, die eigene Körperwahrnehmung zu schulen und das Körperbewusstsein zu erhöhen. Sie ist insbesondere geeignet, Beweglichkeit, Haltung, Koordination und das Selbstbild zu verbessern. Stress und muskuläre Verspannungen werden abgebaut. Eine erhöhte Leistungsfähigkeit, Kreativität sowie allgemeines Wohlbefinden stellen sich ein.

Dienstags, 18. Februar bis 12. Mai 2020, 12 Termine jeweils 18.45 – 20.00 Uhr, Philanthropin in der Sporthalle beim Pausenhof, Hebelstraße 15 – 17

Entgelt: € 84,– / ermäßigt € 72,–
Kursnummer: 1310

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SELBSTVERTEIDIGUNG
KRAV MAGA

Mit David Neumann

Im Krav Maga geht es darum, ein Verständnis für reale Gewalt zu gewinnen. Dabei geht es neben physischen Techniken und deren Training um Aufmerksamkeit und Wachsamkeit im Kontext von Konfliktvermeidungsstrategien, um das richtige Deuten von Körpersprache, das Beurteilen von anatomischen Parametern und um die bewusste Wahrnehmung und Analyse der Umwelt. Zudem fokussiert sich Krav Maga auf die Schulung des Durchhaltevermögens, welches nicht nur im Kontext realer Selbstverteidigung eine Fähigkeit im Rahmen sozialer Kompetenzen ist.

Mittwoch, 19. Februar bis 20. Mai 2020, 12 Termine jeweils 19.30 – 21.00 Uhr, Philanthropin in der Sporthalle beim Pausenhof, Hebelstraße 15 – 17
Entgelt: € 84,– / ermäßigt € 72,–
Kursnummer: 1311

Vielfalt Kultur

Konzerte, Vortäge, Lesungen, Exkursionen, Führungen, Ausstellungen

LESUNG UND MUSIK
RETTET WENIGSTENS DIE KINDER

Anlässlich des Internatiounalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, 27. Januar 2020

„Rettet wenigstens die Kinder“ – Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern. Mit Angelika Rieber, Hanna Eckardt und Waltraud Giesen Musikalische Begleitung Frau Professor Angelika Nebel (Piano).
Nach dem Novemberpogrom 1938 wurden mit einer außergewöhnlichen Rettungsaktion etwa 20.000 jüdische Kinder aus Deutschland, Österreich und der damaligen Tschechoslowakei nach Großbritannien und in andere Länder gebracht und somit gerettet.
Die Lebensgeschichten der in dem Buch porträtierten Kinder zeigen anschaulich auf, wie sich der Fanatismus des NS-Regimes auf das Schicksal der Kinder auswirkte und wie die erzwungene Flucht aus Deutschland und die meist endgültige Trennung von den Angehörigen ihr weiteres Leben prägte.
„… sah ich meinen Vater zum ersten Mal in meinem Leben weinen.“
Bei der Lesung stehen die Lebenswege geretteter Kinder und die Schicksale ihrer Angehörigen im Mittelpunkt. Besondere Erwähnung wird die Familie Würzburger aus Frankfurt am Main finden. Siegfried Würzburger war Organist in der Westendsynagoge, Musikpädagoge und Komponist. Sein Sohn Karl Würzburger, später Kenneth Ward, konnte mit einem Kindertransport gerettet werden.
Die Lesung wird auch Retter der Kinder würdigen. Martha Wertheimer war für die Organisation der Kindertransporte verantwortlich. Hertha Mayer unterstützte als Lehrerin an der Jüdischen Bezirksschule in Bad Nauheim die Flucht der Kinder ins rettende Ausland.
Die Pianistin Angelika Nebel wird Kompositionen von Siegfried Würzburger, dem Vater von Karl Robert Würzburger, auf dem Klavier vortragen.
Eine Kooperationsveranstaltung der Jüdischen Volkshochschule der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main mit der Personalkirchengemeinde Christus Emanuel.

Entgelt: frei
Mittwoch, 29. Januar 2020, Einlass: 18.30 Uhr. Beginn: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Ökumenisches Zentrum Christus-Kirche am Beethovenplatz 11 – 13
Kursnummer: 3016
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VORTRAG UND WORKSHOP
ZUR SPIRITUELLEN BEDEUTUNG DER HEBRÄISCHEN SPRACHE

Mit Prof. Dr. Julia Bernstein. Professorin für soziale Ungleichheiten und Diskriminierungserfahrungen, Frankfurt University of Applied Sciences.

Nach der Zerstörung des Ersten Tempels im alten Israel bediente man sich nicht mehr der hebräischen Sprache. Sie wurde durch Aramäisch und später durch Griechisch ersetzt. In diesen Sprachen fehlt jedoch die dreifältige Bedeutungsebene, die für die hebräischen Urbuchstaben typisch ist. Deshalb müssen wir, um die Botschaft biblischer Prophezeiung zur Gänze zu verstehen, einige Aspekte des ursprünglichen Zahlensystems im hebräischen Alphabet studieren. Dazu wird dieser Vortrag einen Beitrag leisten.

Das hebräische Alphabet enthielt schon in seiner Urform das gesamte Wissen, das der Mensch jemals erwerben konnte. In ihm ist der Gedanke der Schöpfung, die Quelle des Universums und der erste Schritt hin zur Mannigfaltigkeit enthalten.

Das alte hebräische Volk regelte seine Angelegenheiten, indem es Rangstufen mit Zahlen kennzeichnete. In unserem Körper ist z. B. das Gehirn das wichtigste Organ; deshalb könnten wir ihm die Zahl Eins (1) zuordnen. Für das Herz dürften wir alsdann die Zwei (2) bestimmen. Die Hebräer legten Tabellen an, anhand derer sie darlegten, in welche Kategorien sie Dinge wie Metalle, Früchte und Gemüse, Planeten und sogar unseren Wochenzyklus einreihten: auf den ersten Tag, Sonntag (die Sonne), folgt der Montag (der Mond). Diese Auffassungen sind eng mit der Geist-Körper-Wesensart des Menschen verknüpft und in die Beschaffenheit der Menschheitsgeschichte eingewoben.

VORTRAG UND DISKUSSION
Entgelt: € 6,– / ermäßigt € 5,–
Sonntag, 16. Februar 2020 von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Veranstaltungsort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30, Eingang neben der Synagoge (Anbau), II. Stock, Raum 204
Kursnummer: 3014
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WORKSHOP
Entgelt: € 6,– / ermäßigt € 5,–
Sonntag, 16. Februar 2020 von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Veranstaltungsort: Freiherr-vom-Stein-Straße 30, Eingang neben der Synagoge (Anbau), II. Stock, Raum 204
Kursnummer: 3015

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FÜHRUNG
DIE GEDENKSTÄTTE AN DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK

Eine Spurensuche an der ehemaligen Frankfurter Großmarkthalle. Aussenführung mit Gabriela Schlick-Bamberger

Die Großmarkthalle, heute Sitz der Europäischen Zentralbank, war nicht nur zur Zeit ihrer Errichtung ein imposanter Bau. Von hieraus wurden zwischen 1928 und 2004 sämtliche städtischen Märkte beschickt und de facto die Frankfurter von hier aus ernährt. Derselbe Ort diente jedoch ab Oktober 1941 bis Frühjahr 1945 auch zu verbrecherischen Zwecken. In dieser Zeit nutzte die Gestapo den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für die Deportation der Jüdischen Bevölkerung in die Ghettos, Konzentrations- und Todeslager im Osten. Etwa 10.000 Menschen wurden allein von hier bei zehn Massendeportationen verschleppt. Nur 179 Deportierte überlebten.

Die Erinnerungsstätte vermittelt dem Besucher durch Zitate von Opfern und empathischer Helfer gewissermaßen „en passant“ einen Einblick in die schrecklichen Geschehnisse und die Gleichgültigkeit der großen Allgemeinheit gegenüber den Opfern der Deportation.

Entgelt: € 6,– / ermäßigt € 5,–
Sonntag, 01. März 2020, 14:00 – 16:00 Uhr. Dieses Semester nur Aussenführung.
Treffpunkt:
Hanauer Landstraße / Ecke Philipp-Holzmann-Weg
Kursnummer: 1113

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VORTRAG UND DISKUSSION
JÜDISCHE PERSPEKTIVEN AUF ANTISEMITISMUS

Erkenntnisse aus den neueren Forschungen zum Antisemitismus im Alltag und in den Institutionen. Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Julia Bernstein. Professorin für soziale Ungleichheiten und Diskriminierungserfahrungen,
Frankfurt University of Applied Sciences.

Im Vortrag von Prof. Dr. Julia Bernstein werden die Befunde aus den neueren Forschungen im Bereich Antisemitismus präsentiert. Besonderer Wert wird auf die Perspektiven der Betroffenen im Alltag und im schulischen Bereich gelegt.
Darüber hinaus werden die ersten Erkenntnisse in Bezug auf die Rezeption des Antisemitismus bei Lehrkräften im Schulsystem dargestellt und interpretiert.

Entgelt: € 6,– / ermäßigt € 5,–
Sonntag, 22. März 2020, 11:00 – 12:30 Uhr.
Veranstaltungsort: Gemeinderatssaal im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum / Verwaltungsgebäude, Westendstraße 43, 5. Stock
Kursnummer: 3012
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Abgesagt!!!___WORKSHOP
ANTISEMITISMUS

Welche Handlungsmöglichkeiten gegen Antisemitismus gibt es?

In diesem Workshop wollen wir gemeinsam der Frage nachgehen, was wir tun können, um den Akteuren und ihren antisemitischen Äußerungen und Handlungen angemessen begegnen zu können.


Entgelt: € 6,– / ermäßigt € 5,–
Sonntag, 22. März 2020 von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Veranstaltungsort: Gemeinderatssaal im Ignatz Bubis-Gemeindezentrum / Verwaltungsgebäude, Westendstraße 43, 5. Stock
Kursnummer: 3013
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FÜHRUNG
DIE WESTEND-SYNAGOGE

Mit Esther Ellrodt-Freiman

Verbunden mit einer Einführung in die Geschichte der Westend-Synagoge, werden die Verbindungslinien zwischen Architektur und Liturgie, die Beziehungen zwischen Bauweise und Funktion als Gotteshaus aufgezeigt. In einem historischen Abriss wird die Geschichte des Frankfurter Judentums vor dem Hintergrund religiöser Symbole in der Synagoge entwickelt. Männer werden darum gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.


Entgelt: € 6, – / ermäßigt € 5, –
Mittwoch, 25. März, 20. Mai 2020 jeweils 18.00 – 19.30 Uhr
Treffpunkt: Eingang im Anbau zur Synagoge. Freiherr-vom-Stein-Straße 30
Kursnummer: 1120a, 1120b
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VORTRAG UND DISKUSSION
VEREINTE NATIONEN GEGEN ISRAEL

Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert. Mit Alex Feuerherdt.

Wie kommt es, dass sich der jüdische Staat derart im Visier der Vereinten Nationen und ihrer Untereinrichtungen befindet? Liegt das tatsächlich an Israel selbst – oder gibt es dafür womöglich ganz andere Gründe? Wie ist die UNO heute überhaupt aufgestellt und worin unterscheidet sie sich von früheren Jahren? Welches Menschenrechtsverständnis herrscht bei ihr und ihren Mitgliedern vor?

Entgelt: € 8,– / ermäßigt € 7,–
Donnerstag, 26. März 2020, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr
Veranstaltungsort: Saalbau Bornheim, Seminarraum 1, Arnsburger Sraße 24
Kursnummer: 3010
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RUNDGANG
AUF DEN SPUREN DER FRANKFURTER JÜDISCHEN GESCHICHTE

Spaziergang – Das Ostend Frankfurts im 19. und 20. Jahrhundert. Mit Gabriela Schlick-Bamberger

Im Verlauf des 19. Jahrhunderts entstanden außerhalb des heutigen Anlagenrings verschiedene neue Stadtviertel; eines davon ist das Ostend. Hier ließen sich überdurchschnittlich viele Juden nieder, neben den einheimischen auch viele jüdische Zuwanderer aus Osteuropa. Mit einem Anteil von 40 Prozent der Gesamteinwohnerschaft des Stadtteils prägten sie das damalige Leben des Stadtteils.
Bevor wir die „jüdischen Orte“ des Ostends aufspüren, besuchen wir die Ausstellung „Jüdisches Ostend“ im Bunker Friedberger Anlage, dem Ort, an dem sich ehemals die orthodoxe Synagoge befand.

Entgelt: € 6,– / ermäßigt € 5,–
Sonntag, 26. April 2020, 14.00 Uhr. Verbindliche Voranmeldung erforderlich!

Treffpunkt: um 13.45 Uhr am Aufzug zur U-Bahn am Zoo (Kleiner Cityring))
Kursnummer:1115
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RUNDGANG
BEERDIGUNGSBRÄUCHE IM JUDENTUM

Vortrag am Tag des Friedhofs mit einem Rundgang über den Friedhof an der Eckenheimer Landstraße. Mit Majer Szanckower, Leiter der Jüdischen Friedhofsverwaltung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main.

Warum gibt es in den jüdischen Gemeinden die Beerdigungsbruderschaft Chewra Kadischa? Um was kümmert sich diese Beerdigungsbruderschaft im Todesfall? Wie wird im Todesfall mit dem Verstorbenen und dessen Angehörigen verfahren? Warum erhält jeder Verstorbene einen einfachen unbehandelten Holzsarg zugewiesen? Was ist damit gemeint, wenn es heißt: „Das letzte Hemd trägt keine Taschen?“


Entgelt: frei
Sonntag, 03. Mai 2020,14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Veranstaltungsort: Neuer Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238
Treffpunkt: Vor dem Eingang zum Verwaltungsbüro des Jüdischen Friedhofs
Kursnummer: 1117
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VORTRAG _wird auf Herbstsemester 2020 verlegt !!!
ZUR BEDEUTUNG DES SPORTS BEI DEM AUSBAU DER BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND ISRAEL

Prof. Dr. Manfred Lämmer (Institut für Sportgeschichte der Deutschen Sporthochschule Köln)

Die Annäherung zwischen Deutschland und Israel, die nach den schrecklichen Verbrechen des NS-Regimes kaum
möglich schien, war nicht nur Ergebnis der Politik, sondern auch das einer Begegnungskultur, in der der Sport eine
wichtige Rolle spielte.
Manfred Lämmer gehörte der ersten Gruppe von Studierenden der Deutschen Sporthochschule Köln an, die 1963 nach Israel eingeladen wurde. Jahrzehntelang war er am weiteren Ausbau der sportlichen und sportwissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern maßgeblich beteiligt. Zu dieser Entwicklung haben fast alle deutschen
Sportverbände beigetragen. Besondere Bedeutung kam dabei den vielbeachteten Auftritten von Vereinen der Fußball-Bundesliga zu, die das Bild von Deutschland in der israelischen Öffentlichkeit nachhaltig beeinflussten.
Heute unterhält Israel mit keinem anderen Land so enge Beziehungen auf dem Gebiet des Sports wie zu Deutschland.

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FÜHRUNG
BÜRGERENGAGEMENT FÜR EIN SOZIALES UND MODERNES FRANKFURT IM 19. JAHRHUNDERT

Eine Spurensuche auf dem jüdischen Friedhof an der Rat-Beil-Straße mit Gabriela Schlick-Bamberger.

Der israelitische Friedhof an der Rat-Beil-Straße wurde 1828 gemeinsam mit dem Frankfurter Hauptfriedhof außerhalb der Stadt eröffnet. Für die Juden Frankfurts war dieses Ereignis ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Integration in die Frankfurter Bürgerschaft. Gerade die Biographien der dort Begrabenen, u.a. Rothschild, Hallgarten und Budge, sind beredtes Zeugnis für deren Bürgerengagement für ein soziales und modernes Frankfurt.

Entgelt: € 6,– / ermäßigt € 5,–
Verbindliche Anmeldung ist erforderlich!
Sonntag, 10. Mai 2020, 14.00 – 16.00 Uhr
Treffpunkt: Hauptportal des Jüdischen Friedhofs, Rat-Beil-Straße 10
Kursnummer: 1114
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FÜHRUNG
„WIR WAREN DIE JUDDEBUBEN“

Der Beitrag jüdischer Frankfurter für ihren Sportclub am Main. Mit Matthias Thoma, Leiter des Eintracht Museums in der Commerzbank-Arena.

Seit Mitte der 1920er Jahre wurde die Eintracht von der Frankfurter Schuhfabrik „J. & C.A. Schneider“ unterstützt. Der so genannte „Schlappeschneider“, welcher von den jüdischen Geschäftsleuten Fritz und Lothar Adler sowie dessen Cousin Walter Neumann geführt wurde, stellte neben finanziellen Zuwendungen den Fußballern der Eintracht einen Arbeitsplatz zur Verfügung. Zu Zeiten des Amateurfußballs war dieser Arbeitsplatz ein gewaltiges Faustpfand in Verhandlungen mit neuen Spielern. Geackert wurde aber hauptsächlich auf dem Fußballplatz, wie auch die Ehefrau von Franz Schütz zu berichten weiß: „Der Franz war auch ein JCASianer, aber der ist zur Arbeit gekommen, wann er wollte. Die meiste Zeit war sein Schreibtisch leer.“ Die Zusammenarbeit, die vor allem der engagierte Walter Neumann pflegte, war in der Stadt bekannt. So kamen die Fußballer der Eintracht auch zu dem Spitznamen, der heute noch bekannt ist: „Schlappekicker“. Diese Unterstützung ermöglichte den sportlichen Aufstieg der Fußballer zu einem der stärksten Vereine Deutschlands. 1930 gewann die Eintracht zum ersten Mal die Süddeutsche Meisterschaft.

Entgelt: € 9,– / ermäßigt € 7,–
Dienstag, 02. Juni 2020, 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Eintracht Frankfurt Museum GmbH, Mörfelder Landstraße 362, In der Haupttribüne der Commerzbank-Arena
Kursnummer: 1604
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VORTRAG MIT DISKUSSION
„WIR WAREN DIE JUDDEBUBEN“

Eintracht Frankfurt in der NS-Zeit. Matthias Thoma Im Gespräch mit Alon Meyer, Präsident von Makkabi Frankfurt am Main

Seit Mitte der 1920er Jahre wurde die Eintracht von der Frankfurter Schuhfabrik „J. & C.A. Schneider“ unterstützt. Der so genannte „Schlappeschneider“, welcher von den jüdischen Geschäftsleuten Fritz und Lothar Adler sowie dessen Cousin Walter Neumann geführt wurde, stellte neben finanziellen Zuwendungen den Fußballern der Eintracht einen Arbeitsplatz zur Verfügung. Zu Zeiten des Amateurfußballs war dieser Arbeitsplatz ein gewaltiges Faustpfand in Verhandlungen mit neuen Spielern. Geackert wurde aber hauptsächlich auf dem Fußballplatz, wie auch die Ehefrau von Franz Schütz zu berichten weiß: „Der Franz war auch ein JCASianer, aber der ist zur Arbeit gekommen, wann er wollte. Die meiste Zeit war sein Schreibtisch leer.“ Die Zusammenarbeit, die vor allem der engagierte Walter Neumann pflegte, war in der Stadt bekannt. So kamen die Fußballer der Eintracht auch zu dem Spitznamen, der heute noch bekannt ist: „Schlappekicker“. Diese Unterstützung ermöglichte den sportlichen Aufstieg der Fußballer zu einem der stärksten Vereine Deutschlands.

Eintracht Frankfurt galt früher als ‚Judenclub‘. Daher war die Eintracht von der Machtübernahme der Nazis stärker betroffen als andere prominente Fußballvereine. Matthias Thoma, der bereits mehrfach zur Geschichte der Eintracht publizierte und derzeit das Vereinsmuseum mit aufbaut, beleuchtet diese Phase in seinem Buch intensiv. Er verfolgt die Schicksale insbesondere jüdischer Mitglieder und untersucht die Methoden, wie die NS-Machthaber einen traditionell weltoffenen Verein unter ihre Kontrolle brachten.

Eintracht Frankfurt galt früher als ‚Judenclub‘. Daher war die Eintracht von der Machtübernahme der Nazis stärker betroffen als andere prominente Fußballvereine. Matthias Thoma, der bereits mehrfach zur Geschichte der Eintracht publizierte und derzeit das Vereinsmuseum mit aufbaut, beleuchtet diese Phase in seinem Buch intensiv. Er verfolgt die Schicksale insbesondere jüdischer Mitglieder und untersucht die Methoden, wie die NS-Machthaber In Kooperation mit der Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg

Entgelt: € 6,– / ermäßigt € 5,–
Donnerstag, 04. Juni 2020, Einlass 19.00 Uhr, Beginn: 19:30
Veranstaltungsort: Seminar- und Gedenkstätte Bertha Pappenheim, Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg
Kursnummer: 1603

Kontakt

Jüdische Gemeinde Volkshochschule
Westendstraße 43
4. Stock, Angela Oberberger
60325 Frankfurt am Main

 069/76 80 36 -142 oder -170
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