Jüdische Volkshochschule

Das Angebot der Jüdischen Volkshochschule richtet sich an alle, die Interesse an jüdischer Kultur und Geschichte haben. Kurse, Studientage, Vorträge, Lesungen und Exkursionen zu allgemeinen aber auch zu spezifischen Themen gehören ebenso zum Programm wie Hebräisch- und Jiddisch-Sprachkurse, Seminare über jüdische Religionsphilosophie, aber auch Koch- und Tanzkurse. Kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung, die den jeweils jüdischen Spuren nachgehen, sind bei den Teilnehmern ebenso beliebt wie die größeren Exkursionen ins europäische Ausland. Darüber hinaus kooperiert die Jüdische Volkshochschule mit anderen Bildungsträgern der Erwachsenenbildung. Den ‚Trialog der Religionen' betreibt sie gemeinsam mit den entsprechenden konfessionellen Bildungsträgern in Frankfurt am Main und der Volkshochschule der Stadt Frankfurt.

 

LIEBE FREUNDE DER JÜDISCHEN VOLKSHOCHSCHULE
auch in diesem Semester ist wieder viel Wert darauf gelegt worden, Ihnen aus der Fülle jüdischer Kultur ein vielfältiges Programm zusammenzustellen. Eröffnet wird das Herbstsemester 2016 mit dem Konzert der Benny Goodman Revival Band unter der Leitung von Benny Rosenthal.

Das weitere Spektrum an jüdischer Kultur reicht von den Sprachkursen Jiddisch und Hebräisch über den Tanz- und Kochkurs bis hin zum Vortrag „SCHREIBEN ISRAELISCHE FRAUEN ANDERS? – Frauen in der israelischen Literatur" mit Prof. Dr. Anat Feinberg (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg).

Im Rahmen eines literarisch-musikalischen Abends „Nacht – und dennoch Licht?" soll an den kürzlich verstorbenen Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel s. A. gedacht werden, der mit einer Vielzahl von Schriften als humanistisch geprägter Religions­gelehrter und insbesondere als Überlebender der Shoah über Jahrzehnte hinweg prägend wirkte.
Auch kontroverse Themen wie etwa „GLAUBE MIT ZUKUNFT – zur emanzipatorischen Kraft der Religionen" mit Referentinnen und Referenten aus Judentum, Christentum, Islam und Buddhismus im Rahmen des Arbeitskreises Trialog der Religionen werden im Rahmen von Podiumsdiskussionen, Vorträgen, Studienabenden und Seminaren wieder zu einem konstruktiven Meinungsaustausch anregen.
Mit dem Herbstprogramm 2016 möchte die Jüdische Volkshochschule einem breiten interessierten Publikum Grundgedanken aus dem Judentum nahebringen und damit ihren Beitrag zu einem angeregten interreligiösen wie interkulturellen Dialog leisten. Gleichzeitig wollen wir aber auch allen Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde Gelegenheit geben, sich mit wichtigen religiösen und kulturellen Wurzeln des Judentums vertraut zu machen.


Roberto Fabian

Leiter der Jüdischen Volkshochschule

 

Prof. Dr. Salomon Korn
Kulturdezernent der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main